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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 58,76 € 59,38 €
10115 Berlin 58,92 € 58,80 €
33611 Bielefeld 59,14 € 59,14 €
80331 München 60,45 € 58,80 €
38855 Harz 59,02 € 59,02 €
23552 Lübeck 58,58 € 58,16 €
40210 Düsseldorf 58,56 € 56,03 €
34117 Kassel 59,86 € 60,12 €
48143 Münster 59,50 € 58,82 €
30159 Hannover 59,17 € 58,12 €
01067 Dresden 60,08 € 60,13 €
17489 Greifswald 61,44 € 60,99 €
20146 Hamburg 58,19 € 57,76 €
04103 Leipzig 60,38 € 58,55 €
06217 Saalekreis 60,38 € 58,67 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Ruhiger Wochenausklang

Internationaler Markt



Das geplante OPEC-Treffen am 30. November in Wien bleibt das bestimmende Thema am Ölmarkt. Wird es zu einem Beschluss über eine Verlängerung der bisher bestehenden Vereinbarung zur Produktionsmengenkürzung zwischen der OPEC (Organisation Ölexportierender Länder) und weiteren großen Förderländern, wie zum Beispiel Russland, kommen? Bisher wurde die Verlängerung des Abkommens um weitere 3 bis 9 Monate von Markt schon eingepreist. Dies lag mit in der Kommunikation einzelner Mitglieder der OPEC begründet. Vor allem Saudi-Arabien, größter Ölproduzent und wichtigstes OPEC-Land, betont immer wieder alle Maßnahmen unterstützen zu wollen, welche den Ölmarkt in Gleichgewicht bringen.

Inzwischen werden jedoch erste Zweifel von einigen Mitgliedern des Kürzungsabkommens laut. Allen voran konnte Russland noch nicht von einer Verlängerung des Deals am 30. November überzeugt werden. Die Bereitschaft des weltweit größten Ölproduzenten zur Fortsetzung des Kürzungsabkommens hat erheblichen Einfluss auf die Entscheidung, da das Land auch in den vergangenen Monaten der wichtigste Partner der OPEC war. Die laufende Vereinbarung endet im März 2018. Auch wenn jetzt schon absehbar ist, dass das gesetzte Ziel, die weltweiten Ölbestände auf das Durchschnittsniveau der letzten 5 Jahre zu drücken, bis dahin nicht erreicht sein wird, möchte Russland zum jetzigen Zeitpunkt noch keine neue Entscheidung treffen. Saudi-Arabien hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, Russland in intensiven Verhandlungen von einer Übereinkunft bezüglich des weiteren Vorgehens zu überzeugen.

Die von Russland kommunizierten Zweifel setzten in den letzten Tagen preisdrückende Impulse. Es ist schwer abzuschätzen, wie sich die weitere Entwicklung der Preise bis zum Meeting der OPEC Ende November gestalten wird. Aktuell hat der Markt eine abwartende Haltung eingenommen. Es bleibt weiterhin spannend.

Heute Morgen starten die Ölnotierungen nur leicht verändert im Vergleich zu gestern. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 55,43 Dollar Tendenz: steigend. Die Nordseesorte Brent steht bei 61,41 US-Dollar Tendenz: fallend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 553,00 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Der US-Dollar kostet heute Morgen 0,8473 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1798 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.


Nationaler Markt



Nach einer aufregenden Woche pendeln sich die Heizölpreise auf dem neuen Niveau ein. Größtenteils halten sie die Preisnachlässe vom Beginn der Woche. Wie man unserer Heizölpreis-Tendenz entnehmen kann, liegen die Preise für 100 Liter schwefelarmes Heizöl bei rund 59 Euro. Damit sind sie circa einen Euro günstiger als vor einer Woche.

Der heimische Heizölmarkt läuft gut. Diejenigen, welche die Preise im Moment beobachten, sichern sich mit einem Kauf ab. Der erneute Preisanstieg beunruhigt unsere Heizölkäufer. Scheinbar ist ihnen die weitere Heizölpreisentwicklung zu riskant.
Diese Information können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Aktuell steht die Kaufbereitschaft auf höchstem Niveau.
Unsere Lesereinschätzung ist seit gestern auf einen Wert von 77 Prozent für die Erwartung an sinkende Heizölpreise gefallen. Dieser Wert hat im Vergleich zu vorgestern deutlich nachgelassen. Die Aussagen dieser beiden Instrumente können als Kaufempfehlung unserer Kunden gewertet werden.

Inzwischen zeigen fast alle Trendkanäle unserer Heizölpreis-Tendenz aufwärts. Einzig unsere langfristige 120-Monatsansicht hält ihren Abwärtstrend. Für unsere Heizölkunden ist dies keine vielversprechende Aussicht.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Sollte Ihr Tank eine Füllung verlangen, kaufen Sie jetzt. Wollen Sie noch etwas spekulieren? Decken Sie sich mit Teilmengen ein! So bleibt Ihnen bei einem weiterem Anstieg wieder etwas mehr Spielraum. Wenn Sie hingegen genügend Heizöl im Tank haben und den spekulativen Kick lieben, riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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