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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 48,90 € 49,15 €
10115 Berlin 51,18 € 50,58 €
33611 Bielefeld 48,68 € 48,29 €
80331 München 50,46 € 49,56 €
38855 Harz 51,17 € 50,93 €
23552 Lübeck 50,08 € 49,05 €
40210 Düsseldorf 48,69 € 46,83 €
34117 Kassel 49,63 € 49,11 €
48143 Münster 49,81 € 49,71 €
30159 Hannover 49,59 € 49,14 €
01067 Dresden 50,91 € 50,56 €
17489 Greifswald 53,11 € 50,94 €
20146 Hamburg 49,28 € 48,22 €
04103 Leipzig 50,97 € 49,90 €
06217 Saalekreis 50,97 € 49,60 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise wieder unter 50 Cent.

Internationaler Markt


Abwärts war gestern die Tageslosung für die Ölpreise. Am Ende des Börsenhandels prangte nicht nur ein ordentliches Minus auf den Kurstafeln, sondern auch die Überzeugung der Finanzszene, dass der rasante Aufwärtstrend der letzten Wochen beendet ist. Von nun an kann es also wieder abwärts gehen.

Goldman Sachs, eine der unangenehmen Vertretungen der asozialen Geldmächte, hatte postwendend die neue Handelsspanne für die Ölpreise ausgerufen. Sie soll bis weit ins nächste Jahr hinein zwischen 45 und 50 Dollar pro Barrel liegen. Das klingt mit Blick auf den physischen Markt plausibel. Unangenehm ist nur, dass die Goldmänner zu den schlechtesten Preisprognostikern der Finanzszene gehören. Man ist geneigt zu orakeln, dass es dann wohl anders kommt. Wird Öl vielleicht viel günstiger oder schafft die OPEC doch die immer wieder angekündigte aber nie realisierte Mengensteuerung mit einer verbraucherunfreundlichen Konsequenz für die Ölpreise?

Störungsmöglichkeiten, die für Abweichungen von einem preislichen Normal sorgen können, gibt es zuhauf. Sie sind der Grund für Spekulation. Andererseits ist die Versorgungslage in diesen Jahren derartig entspannt, dass für jede Störung schnell ein Ausgleich zur Verfügung steht. Nur deshalb ist die Hypothese von einem preislichen Normal überhaupt denkbar. Eine besonders wichtige Rolle spielt hier das mit der Frackingtechnologie geförderte Schieferöl der USA. Es ermöglicht kurze Reaktionszeiten bei der Erhöhung und Drosselung der Produktion. Fracking ist ein typisches Beispiel für die ambivalente Wirkung von Technologien auf das menschliche Leben. Vorteile und Nachteile gibt es nur im Doppelpack.

Die von Goldman Sachs angegebene Preisspanne kann tatsächlich als ein preisliches Normal dieser Zeit verstanden werden. Erfreulicherweise stammt es nicht von diesen Leuten allein. Es findet innerhalb der Finanz- und Ölszene viele Fürsprecher.

Heute Morgen startete die Ölbörse mit einer Fortsetzung des gestern begonnenen Preisabgangs. Zur Stunde erlebt er allerdings eine kleine Gegenreaktion. Da testen ein paar Finanzjongleure mal wieder das Konträre zu den Erwartungen. Solche Tests können durchaus zum Tagesprogramm werden. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 47,23 Dollar Tendenz: fallend und das Barrel Brent zu 49,01 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 433,75 Dollar Tendenz: fallend. Der US-Dollar kostet 0,8823 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1334 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise haben den Dreh nach unten gefunden. Das Bild dazu liefert die aktuelle Heizölpreis-Tendenz. In der 3-Monats-Ansicht ist bereits ein ordentlicher Abgang zu erkennen. Da kommt Hoffnung auf, dass dieser den Aufwärtstrend in Kürze zerlegt. Soweit ist es noch nicht und Gewissheit wäre ein trügerischer Ratgeber.

Im Binnenmarkt wird es immer ruhiger. Nun ist nicht das Desinteresse an Heizöl der Grund, sondern die Erwartung an fallende Heizölpreise. Auf die spekulieren sehr viele unserer Nutzer. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf mittlerem Niveau für die Kaufbereitschaft, das andere auf einem kräftig angestiegenen Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Preistrends sind nicht mehr eindeutig. Im kurzfristigen Zeitbereich liegt ein rasanter Aufwärtstrend vor. Alle anderen Zeitbereiche zeigen Abwärtstrends, die allerdings grenzwertig sind. Natürlich speist dieser Umstand weiterhin die Hoffnung auf günstigere Heizölpreise. Das liegt in Deckung mit der Angebotslage am Markt.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank eine Füllung verlangt oder Sie zum Ärger über verpasste Chancen neigen, verschaffen Sie sich durch einen Kauf einfach Ruhe! Der Heizölpreis ist allemal hinlänglich günstig. Wenn Sie hingegen genügend Heizöl im Tank haben und risikobereit sind, reiten Sie die Welle des langfristigen Preisabgangs weiter! Heizöl kann im Herbst günstiger werden als heute.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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