Heizöl bestellen


Heizölpreise vergleichen - jetzt bundesweit nach preiswerten Heizöllieferanten suchen
Firmen finden

Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 53,07 € 53,00 €
10115 Berlin 54,94 € 53,34 €
33611 Bielefeld 53,13 € 52,92 €
80331 München 57,18 € 56,20 €
38855 Harz 54,28 € 53,34 €
23552 Lübeck 53,15 € 52,40 €
40210 Düsseldorf 53,82 € 51,52 €
34117 Kassel 55,44 € 54,30 €
48143 Münster 55,42 € 53,22 €
30159 Hannover 53,29 € 52,36 €
01067 Dresden 54,82 € 54,50 €
17489 Greifswald 56,47 € 53,44 €
20146 Hamburg 52,75 € 51,46 €
04103 Leipzig 55,48 € 53,79 €
06217 Saalekreis 55,48 € 53,67 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise gehen mit Preisnachlass ins Wochenende

Internationaler Markt



Nach monatelangen Spekulationen wurde gestern in Wien die Verlängerung der Produktionsmengenkürzung der OPEC (Organisation Ölexportierender Länder) und einiger weiterer starker Ölproduzenten bis zum März 2018 beschlossen. Ziel bleibt es auch weiterhin die Ölpreise durch dieses Abkommen zu stabilisieren.
Doch schon in der ersten Phase des Kürzungsabkommens zeigten sich Schwierigkeiten dieses Ziel zu erreichen. Je höher die Preise, umso stärker wächst die US-Schieferölproduktion und sie hat durchaus genug Kraft die Kürzung der OPEC auch langfristig auszugleichen. Erschwerend kommt hinzu, dass Libyen und Nigeria ihren Sonderstatus behalten und sich auch in der Verlängerung nicht an den Kürzungen beteiligen müssen. So überwog die Enttäuschung der Marktteilnehmer darüber, dass der Zeitraum nicht noch länger gewählt und auch die Intensität der Kürzung nicht erhöht wurde. In der ersten Reaktion darauf stürzten die Ölpreise gestern Abend um bis zu 5 Prozent.


Vor diesem Einbruch bewegten die US-Bestandsdaten die Rohölpreise. Die Veröffentlichung des DOE-Berichtes (Department of Energy) meldete Bestandsabbauten in allen Bereichen sowie eine starke Produktnachfrage. Dies sorgte kurzfristig für einen Preisanstieg. Mehr Gewicht hatten jedoch belastende API-Bestandsdaten (American Petroleum Institute). Mit einem erneuten Anstieg der US-Ölproduktion wurden die Preise wieder abwärts korrigiert.

Im Einzelnen wurden von den berichtenden Institutionen DOE und API folgende Werte gemeldet:

Rohöl: -1,5 Mio. Barrel (API) bzw. -4,4 Mio. Barrel (DOE)
Heizöl und Diesel: -1,9 Mio. Barrel (API) bzw. -0,5 Mio. Barrel (DOE)
Benzin: -3,2 Mio. Barrel (API) bzw. -0,8 Mio. Barrel (DOE)

Heute Morgen starten die Notierungen für Rohöl auf deutlich niedrigerem Niveau. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) kostet zurzeit 48,92 Dollar Tendenz: fallend. Die Nordseesorte Brent steht bei 51,58 US-Dollar Tendenz: fallend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 462,50 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8919 Euro Tendenz: fallend zu haben. Damit kostet der Euro 1,1209 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen heute aufgrund des gestrigen Feiertages die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt vom Mittwoch an.



Nationaler Markt




Dank der OPEC - Entscheidung entwickeln sich die Heizölpreise so kurz vor dem Wochenende sehr verbraucherfreundlich. Nach dem Einbruch der Rohölpreise geben auch die Heizölpreise deutschlandweit deutlich nach. Diese Entwicklung ist in der 3-Monats-Ansicht unserer aktuellen Heizölpreis-Tendenz sehr gut zu sehen.

Noch befindet sich der Binnenmarkt im Schlafmodus. Die Vergünstigungen durch den neuesten Preisnachlass wurden von unseren Kunden noch nicht zur Kenntnis genommen. Die Zahl der Heizölpreis-Beobachter ist nicht sehr hoch. Gekauft wurde in den letzten Tagen nur, wenn der Tank es verlangt oder die Kunden sich doch noch vor einem weiteren Preisanstieg mit kleineren Tankfüllungen absichern wollten. Die Kaufbereitschaft unserer Kunden steht auf mittlerem Niveau. Diese Information können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Der Anteil derjenigen, die an fallende Preise glauben, ist weiter zurückgegangen. Unsere Lesereinschätzung steht lediglich auf einem Wert von 65 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise.

Die Trendkanäle der kurzfristigen (drei und zwölf Monate) Ansichten in unserer Heizölpreis-Tendenz zeigen weiterhin abwärts. Dies sind nach wie vor hoffnungsvolle Aussichten für alle Heizölkunden, die in der nächsten Zeit auffüllen müssen. Auch die langfristigen Ansichten weisen abwärts. Einzig der Trendkanal in der 36-Monatsansicht richtet sich aufwärts.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank eine Füllung verlangt gehen Sie jetzt auf Nummer sicher. Decken Sie sich mit Teilmengen ein. Sollten die Preise weiter fallen, können Sie erneut zuschlagen, sollten sie steigen, haben Sie wieder etwas mehr Spielraum. Wenn Sie hingegen genügend Heizöl im Tank haben und den spekulativen Kick lieben, riskieren Sie es auf noch bessere Preise zu setzen.


Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

© 2013 by Heizöl bestellen - Ein Projekt der UDL Intermedia GROUP - Alle Rechte vorbehalten