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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 60,32 € 60,08 €
10115 Berlin 59,92 € 59,92 €
33611 Bielefeld 60,93 € 60,38 €
80331 München 60,82 € 59,99 €
38855 Harz 61,46 € 61,23 €
23552 Lübeck 60,68 € 60,40 €
40210 Düsseldorf 60,12 € 57,74 €
34117 Kassel 61,42 € 61,80 €
48143 Münster 62,07 € 60,64 €
30159 Hannover 60,77 € 60,49 €
01067 Dresden 61,51 € 61,56 €
17489 Greifswald 62,28 € 62,28 €
20146 Hamburg 60,29 € 59,75 €
04103 Leipzig 62,17 € 60,51 €
06217 Saalekreis 62,17 € 60,21 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Ölpreis tritt auf der Stelle

Internationaler Markt



Die Ölpreise kommen heute Morgen fast unverändert aus dem asiatischen Handel in Europa an. Das Hoch von 70,4 Dollar je Barrel, das letzten Montag erreicht wurde, gerät jedoch langsam aus dem Blick.

Selbst Meldungen, die auf eine weitere Verknappung von Öl schließen lassen, können den müden Ölpreis im Moment nicht in Bewegung halten. Die Saudis beteuern mittlerweile täglich, dass die Kartellbeschlüsse 2018 und sogar 2019 eingehalten werden. Darüber bestehe Konsens, heißt es aus Riad.

Die Zahl der aktiven Bohranlagen (Rigs) schrumpfte in der letzten Woche um 5 Anlagen auf 747 Rigs, ebenfalls ein preisstützender Indikator. Seit dem Spätherbst hat sich ihre Zahl kaum verändert. Das überrascht auf den ersten Blick, da höhere Ölpreise zusätzliche Bohrungen attraktiv machen sollten. Aber andererseits gibt es Tausende von Bohrlöchern, die noch nicht zur Förderung genutzt werden. Außerdem verlangen die Banken mittlerweile mehr Ausgabendisziplin von den Frackern.

Neue Daten auch von der Ölspekulation: Sie stieg laut den Zahlen vom Freitag erneut auf ein Rekordhoch. Netto wird in den sechs großen Ölkontrakten an den Börsen jetzt mit 1,4 Milliarden (!) Barrel auf steigende Ölpreise gewettet. Im Sommer waren es nur 400 Millionen. Das spekulative Kartenhaus wird immer höher, aber noch wackelt es nicht.

Der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) vom Freitag teilte der Ölwelt nichts Weltbewegendes mit: Die Lagerbestände schrumpfen, die US-Produktion wächst schneller als erwartet, Venezuela bricht zusammen. Und das starke Weltwirtschaftswachstum wird die globale Ölnachfrage auch 2018 auf Trab halten.

Daran kann auch der Shutdown der amerikanischen Behörden nichts ändern. Da das heillos in zwei Lager zerfallene Land sich wieder einmal nicht auf einen Staatshaushalt einigen konnte, bleiben zahllose Ämter und Regierungsstellen geschlossen. Das bedeutet unter anderem, dass keine neuen Ölbohrungen auf öffentlichen Grundstücken genehmigt werden können. Außerdem wird es dann keine neuen Ölmarktstatistiken in dieser Woche geben.

Die Lähmung hat wenigstens für die deutschen Heizölkäufer einen positiven Nebeneffekt. Der Dollar schwächelt seit Tagen und macht Öl für den Euroraum billiger. Der Euro profitiert heute zudem von der Aussicht, dass Deutschland weitere vier Jahre mehr oder weniger dynamisch von einer Großen Koalition verwaltet wird.

Hier die aktuellen Ölpreisnotierungen: Die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet im Moment 63,48 Dollar je Barrel Tendenz: fallend. Brent-Rohöl liegt bei 68,74 US-Dollar je Barrel Tendenz: gleichbleibend. Gasöl tendiert minimal stärker bei 609,50 Dollar je Tonne Tendenz: steigend. Der US-Dollar zeigt sich etwas freundlicher bei 0,8174 Euro Tendenz: steigend. Damit kostet der Euro 1,2230 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages.

Nationaler Markt



Der Aufwärtstrend ist erst einmal gestoppt, wie die Heizölpreis-Tendenz zeigt. Die durchschnittlichen Preise für eine Standardlieferung fallen in vielen Regionen zügig Richtung 60 Euro für 100 Liter. Der stagnierende Rohölpreis, der schwache Dollar und die nach wie vor milden Temperaturen in Süddeutschland entschärfen die Lage. Der mittelfristige Aufwärtstrend der Preise bleibt jedoch intakt.

Der Binnenmarkt für Heizöl ist sehr aktiv. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen vergleicht, zeigt zudem eine sehr hohe Kaufbereitschaft für die nächsten Tage. Der Preispessimismus der Kaufinteressenten ist jedoch deutlich gesunken. Nur noch ein Sechstel der Kunden glaubt, dass die Heizölpreise weiter steigen werden.

Die Charttechnik gibt allerdings keine Entwarnung: Der kurzfristige Preischart (3 Monate) zeigt einen Aufwärtstrend, der zwar nicht dynamisch, aber trotzdem intakt wirkt. Dasselbe gilt für den 12-Monats-Chart: Die Preise testen aktuell das untere Ende des steil steigenden Preiskorridor, sind jedoch nicht ausgebrochen. In den noch längeren Zeitintervallen (36 Monate/60 Monate) überwiegen ebenfalls die Aufwärtsindikatoren. Das charttechnische Bild lässt also nach wie vor deutliche Preisrisiken erkennen.

Der Tankstand bestimmt im Moment die Kaufstrategie. Zur Beruhigung der Nerven bietet sich die Bestellung einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) an. So bleibt die Chance erhalten, einen möglichen Preisrückgang zu nutzen, aber auch die Freiheit, auf einen weiteren Preissprung oder einen unerwarteten Kälteeinbruch nicht sofort reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Doch nichts ist billiger als eingespartes Heizöl: Entwickeln Sie verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen, um Ihre Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

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