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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 51,27 € 51,65 €
10115 Berlin 51,67 € 51,23 €
33611 Bielefeld 51,77 € 51,38 €
80331 München 53,91 € 53,45 €
38855 Harz 52,48 € 52,48 €
23552 Lübeck 51,21 € 50,59 €
40210 Düsseldorf 52,01 € 50,65 €
34117 Kassel 52,94 € 53,54 €
48143 Münster 52,72 € 51,77 €
30159 Hannover 51,97 € 50,93 €
01067 Dresden 53,78 € 53,29 €
17489 Greifswald 53,82 € 53,60 €
20146 Hamburg 50,81 € 49,92 €
04103 Leipzig 54,19 € 52,12 €
06217 Saalekreis 54,19 € 52,24 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise spüren den Sog steigender Ölpreise

Internationaler Markt



Die Ölpreise haben den höchsten Stand dieses Monats erreicht. An ICE und NYMEX entwickelte sich gestern im Tagesverlauf eine preistreibende Stimmung, die die Ölfutures ab Mittag beständig klettern ließ. Einen letzten kräftigen Schub verpasste der Report des American Petroleum Institutes (API) den Ölpreisen dann am späten Abend. API meldete um 22.30 Uhr, dass die US-Rohölreserven in der abgelaufenen Berichtswoche deutlich stärker zurückgingen als die Trader im Vorfeld erwartet hatten. Laut API sind die Bestände in den US-amerikanischen Rohöllagern um 10,2 Millionen Barrel gesunken. Gerechnet hatte man mit einem Minus von 2,6 Millionen Barrel.

Preistreibend hatte sich gestern im Tagesverlauf bereits die Erwartung von Abbauten bei den Ölvorräten in den USA ausgewirkt. Hinzu kamen neue Produktionsausfälle in Nigeria, wo eine zweite Pipeline abgeschaltet werden musste. Auch die Sorge vor möglichen Sanktionen der USA gegen Venezuela gab den Ölpreisen Auftrieb. Stützend wirkten sich zudem die OPEC-Ankündigungen vom Wochenbeginn aus, nach denen Saudi-Arabien die Rohölausfuhren im August stark zurückschrauben und Nigeria sich an eine Produktionsgrenze von 1,8 Millionen Barrel täglich halten will. Allerdings müssen hier die Taten noch folgen und die Beschränkung Nigerias ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ausfälle wenig aussagekräftig.

Auch wenn es den einzelnen Impulsen für sich gesehen hier und da an Überzeugungskraft fehlt, die Menge der preistreibenden Faktoren machte es letztendlich aus und der überraschend starke Rückgang der US-Ölreserven setzte einen festigenden Schlusspunkt für das höhere Preisniveau.

Ob die Ölpreise weiter steigen werden, hängt heute stark von den Zahlen des Department of Energy (DOE) ab, die um 16.30 Uhr veröffentlicht werden. Bestätigen sie den kräftigen Abbau der Rohölvorräte in den USA, so ist damit zu rechnen, dass die Preise erneut aufwärts gehen.

Der derzeit feste Euro kletterte gestern über die 1,17-Dollar-Marke hinaus, konnte diese Position allerdings nicht bis zum Abend behaupten. Positive Wirtschaftsdaten aus den USA stärkten den Dollar und bremsten den Euro etwas aus, hinzu kamen Gewinnmitnahmen.

Die Notierungen an den Ölbörsen starten heute Morgen in etwa auf dem hohen Niveau, das sie am Vorabend erklommen. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 48,39 Dollar Tendenz: steigend. Die Nordseesorte Brent steht bei 50,61 US-Dollar Tendenz: steigend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 466,75 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8590 Euro Tendenz: steigend zu haben. Damit kostet der Euro 1,1639 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise tendieren in Deutschland wieder aufwärts, nachdem der Rohölpreis gestern Abend deutlich stieg. In der 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz ist die Kehrtwende an diesem Morgen bereits gut sichtbar.

Die Preisanhebung an den Ölbörsen fiel so klar aus, dass auch der derzeit feste Euro, der gestern Abend zudem etwas gegenüber dem Dollar verlor, nicht mehr ausgleichen kann. Das einstweilige Ende des jüngsten Abwärtslaufes der Heizölpreise bewegt mehr Kunden zum Kauf. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl zeigt eine hohe Kaufbereitschaft an. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Die Hoffnung auf sinkende Preise ist in unserer Lesereinschätzung im Vergleich zu gestern um fünf Prozentpunkte zurück gegangen, sie bleibt mit 85 Prozent aber ausgeprägt.

Für den kurz- und den mittelfristigen Zeitabschnitt (3 und 12 Monate) zeigen unsere Charts weiterhin Abwärtstrends. In der 36-Monatsansicht hat der Aufwärtstrend Bestand. In den langfristigen Charts (60 und 120 Monate) weist der Trendkanal abwärts. Unterm Strich lässt das auf zukünftige Preisnachlässe hoffen.

Die Preisentwicklung ist und bleibt dennoch schwer voraussehbar, weil die Ölpreise einer Vielzahl von Einflussfaktoren unterliegen.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Die Preise sind nach wie vor gut. Wenn Ihr Tank derzeit eine Füllung verlangt, dann sollten Sie einen Teil Ihres Bedarfs decken (1.000 bis 1.500 Liter). So haben Sie die Chance, bei einem etwaigen Preisabgang erneut zugreifen zu können. Ist Ihr Tank hingegen ausreichend gefüllt und Sie lieben es zu spekulieren, dann riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen.

Um gute Kaufzeitpunkte optimal nutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm messen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks jederzeit einfach per Knopfdruck.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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  1. 26. Juli 2017 Heizölpreise spüren den Sog steigender Ölpreise
  2. 25. Juli 2017 Heizölpreise ungerührt von OPEC-Show
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  5. 20. Juli 2017 Heizölpreise: Preisruck an den Ölbörsen nach DOE-Bericht
  6. 19. Juli 2017 Heizölpreise: Starker Euro hält den Preis niedrig
  7. 18. Juli 2017 Heizölpreise: Abwärts vor der nächsten Kürzungsankündigung?
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  9. 14. Juli 2017 Rohölpreise können Vortagesgewinne knapp behaupten. IEA hebt Nachfrageschätzung an. Unsicherheit bleibt.
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  13. 10. Juli 2017 Heizölpreise: G20 und der Ölmarkt - Beethoven, Schubert oder Chopin?
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  15. 6. Juli 2017 Heizölpreise: Die Bären sind wieder da - Gewinnmitnahmen im Ölmarkt - Lagerdaten überraschen
  16. 5. Juli 2017 Heizölpreise: US-Feiertag stoppt Aufwärtstrend - Ölfiasko für britische Steuerzahler - Goldman Sachs erwägt Ausstieg aus Ölhandel
  17. 4. Juli 2017 Rohölpreise nahe der 50-Dollar-Marke. Können Tesla & Co. die Ölnachfrage bremsen?
  18. 3. Juli 2017 Heizölpreise: Die Stimmung kippt. Überraschende Daten aus den USA lösen Preisrallye aus
  19. 30. Juni 2017 Heizölpreise: Mind the Gap. Ölpreisprognosen und Kaufempfehlungen in der Bankenwelt
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