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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 67,01 € 67,85 €
10115 Berlin 65,07 € 65,38 €
33611 Bielefeld 67,01 € 67,73 €
80331 München 71,44 € 71,72 €
38855 Harz 66,00 € 67,04 €
23552 Lübeck 70,69 € 66,69 €
40210 Düsseldorf 65,85 € 65,60 €
34117 Kassel 69,46 € 69,39 €
48143 Münster 64,38 € 65,50 €
30159 Hannover 65,31 € 65,83 €
01067 Dresden 66,94 € 67,03 €
17489 Greifswald 66,33 € 67,41 €
20146 Hamburg 65,85 € 66,45 €
04103 Leipzig 67,93 € 67,91 €
06217 Saalekreis 67,20 € 67,27 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Weitere Teuerung wahrscheinlich

Internationaler Markt


Die Saudis sind närrisch. Sie übertreffen ihre Kürzungsverbindlichkeiten mit den aktuellen Produktionsabschaltungen um das 2,6-fache. Zusammen mit den Fördereinschränkungen in Venezuela, Libyen und Iran droht ein globaler Versorgungsengpass. Diese Tatsache ist so preistreibend wie absurd, denn die Welt ist eigentlich ausgezeichnet mit Öl ausgestattet. Es findet derzeit nur nicht den uneingeschränkten Weg zum Verbraucher.

Das Kalkül der Saudis ist klar. Die Zurückhaltung von Öl soll seinen Preis in die gewünschte Höhe treiben. Bei den drei anderen Ländern liegen dagegen Unvermögen, Sanktionen und Rebellion vor. Die Sanktionierung gegen Venezuela und Iran könnte noch heftiger betrieben werden. Die Rebellion in Libyen scheint indes zu Ende zu gehen. Die Preisrelevanz dieser Umstände ist überschaubar.

Anders ist der preisliche Effekt der US-Ölproduktion. Sie ist bereits gewaltig gestiegen und hatte die Preise erodieren lassen. Wenn die aktuellen Preissteigerungen deutlich über 70 Dollar für das Barrel Brent hinausführen, wird noch mehr US-Öl produziert. Sollten die Saudis also das närrische Kürzungstreiben so unbedacht fortsetzen wie bisher, würden sie der US-Ölförderung zu immer größerer Stärke verhelfen mit der Konsequenz, selbst nennenswerte Marktanteile zu verlieren. Aus einer Preisrallye würde dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit binnen eines halben Jahres ein kräftiger Preiseinbruch werden.

Die Beschreibung der Marktlage ist seit geraumer Zeit nichts anderes als ein Möglichkeitsraum. Liebhabern kausaler Welterklärungen mag das trist erscheinen. Das Schöne daran ist allerdings die Bestätigung der wunderbaren Fundamentalaussage, dass der Welt grundsätzlich hinreichend Öl zur Verfügung steht. Wäre es anderes, gäbe es eine eindeutige und dauerhafte Tendenz zu steigenden Ölpreisen.

Heute Morgen liefern die Ölbörsen steigende Notierungen. Eindeutig sind die aber nicht. Nach einem kräftigen Anstieg aus der Tiefe drehen sie zur Stunde bei. Das Tagesende ist vollkommen offen.

Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 56,01 Dollar Tendenz: fallend und das Barrel Brent zu 66,50 Dollar Tendenz: gleichbleibend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 617,00 Dollar Tendenz: fallend. Der US-Dollar kostet 0,8848 Euro Tendenz: steigend. Damit kostet der Euro 1,1301 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise haben einen deutlich erkennbaren, in der Höhe gleichwohl moderaten Anstieg hinter sich, wie die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt. Ihre Trendkanäle im kurzfristigen Bereich weisen mittlerweile eine reduzierte Abwärtsstärke auf. Das ist eine Annäherung an die Seitwärtsbewegung, die sie seit Mitte Januar de facto vollziehen.

Das Auftragsaufkommen im Binnenmarkt ist rückläufig. Kunden geben dem Handel mit ihren Bestellungen aber weiterhin genug Arbeit. Hoffnung auf günstigere Heizölpreise ist kaum noch vorhanden. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht bei reduziertem Gesamtinteresse an Heizöl auf hohem Niveau für die Kaufintensität, das andere auf einem außerordentlich bescheidenen Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Heizölpreistrends geben Verbrauchern wenig Hoffnung auf bessere Preise. In den verschiedenen Zeitstufen tritt dreimal ein schwacher Abwärtstrend auf, zweimal in den kurzen und einmal im langen Zeitbereich. Die 36- und die 60-Monats-Ansichten zeigen dagegen klare Aufwärtstrends.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Kaufen Sie umgehend, wenn Sie Heizöl benötigen, denn die Lieferzeiten sind sehr lang und die Preise drohen teurer zu werden.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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  1. 19. Februar 2019 Heizölpreise: Weitere Teuerung wahrscheinlich
  2. 18. Februar 2019 Heizölpreise: Start auf hohem Niveau
  3. 15. Februar 2019 Heizölpreise steigen plötzlich
  4. 14. Februar 2019 Brent-Rohöl bricht aus Preiskanal aus
  5. 13. Februar 2019 Paukenschlag der Saudis
  6. 12. Februar 2019 Heizölpreise: Ruhige Zeiten
  7. 11. Februar 2019 Heizölpreise: Warten auf neue Impulse
  8. 8. Februar 2019 Rezessionsängste drücken Ölpreis
  9. 7. Februar 2019 Ölpreise weiter seitwärts
  10. 6. Februar 2019 Heizölpreise eiern auf und ab
  11. 5. Februar 2019 Heizölpreise tendieren seitwärts
  12. 4. Februar 2019 Heizölpreise: Zum Wochenstart leicht aufwärts
  13. 1. Februar 2019 Heizölpreise: Im Niveau relativ stabil
  14. 31. Januar 2019 Ölpreise vor dem Ausbruch?
  15. 30. Januar 2019 Ölmarkt weiterhin unentschlossen
  16. 29. Januar 2019 Heizölpreise voll im Trend
  17. 28. Januar 2019 Heizölpreise halten ihr günstiges Niveau
  18. 25. Januar 2019 Gleichgewicht der Kräfte
  19. 24. Januar 2019 Revolution in Venezuela?
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