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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,39 € 56,53 €
10115 Berlin 55,57 € 55,09 €
33611 Bielefeld 56,17 € 55,91 €
80331 München 56,60 € 55,91 €
38855 Harz 55,34 € 55,66 €
23552 Lübeck 55,34 € 54,55 €
40210 Düsseldorf 55,43 € 52,75 €
34117 Kassel 56,49 € 56,57 €
48143 Münster 56,07 € 55,42 €
30159 Hannover 55,67 € 54,67 €
01067 Dresden 56,64 € 56,64 €
17489 Greifswald 57,95 € 57,62 €
20146 Hamburg 54,94 € 54,29 €
04103 Leipzig 57,48 € 55,34 €
06217 Saalekreis 57,48 € 55,93 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Lagerabbau und Sturmrisiken

Internationaler Markt



Der Ölpreis konnte gestern über ein Prozent auf 52,6 Dollar je Barrel zulegen. Dafür war recht eindeutig der wöchentliche Lagerbericht der amerikanischen Energiebehörde EIA verantwortlich. Außerdem nähert sich ein schwerer Sturm (“Harvey”) den Förderanlagen im Golf von Mexiko. Einige Firmen evakuieren bereits vorsorglich ihre Offshore-Plattformen vor Texas, auch wenn Stärke und Kurs des Sturms noch unklar sind. Harvey könnte jedoch in den nächsten Tagen zum ersten Hurrikan seit 2008 heranwachsen, der die texanische Küste trifft.

Die EIA meldete gestern, dass die Rohölbestände der USA in der letzten Woche um 3,3 Millionen Barrel geschrumpft sind. Diese Zahl ist für sich genommen nicht sonderlich beeindruckend, aber da die Rohölimporte etwa 4 Millionen Barrel höher als normal ausfielen und gleichzeitig die Benzinvorräte leicht schrumpften, zeigten sich die Trader beeindruckt und der Ölpreis zog an. Anders als in den Wochen davor blieben die Kursgewinne bis zum Handelsschluss stabil, da sich die großen Algo-Trader und andere eher ölmarktferne Akteure zurückhielten.

Damit setzt sich der Lagerabbau in den USA fort. In den letzten Monaten schrumpften sie um insgesamt 90 Millionen Barrel. Der gefürchtete “Adjustment Factor” (Anpassungsfaktor) war allerdings auch in der aktuellen Wochenstatistik mit knapp 3 Millionen Barrel sehr hoch. Er zeigt, dass die Zahlen der Angebots- und Nachfrageseite nicht einmal ansatzweise zusammenpassen. Marktbeobachter vermuten, dass die EIA die aktuelle Ölproduktion in den USA überschätzt oder dass die Importzahlen zu hoch angesetzt wurden.

Diesseits des Atlantiks bestimmt vor allem Libyen die Öl-Schlagzeilen. Fast im Stundentakt wird die Stilllegung oder das Wiederanfahren von Ölfeldern und Pipelines gemeldet. Die Situation ist unübersichtlich, auch politisch. Weder die konkurrierenden Nationalregierungen noch die Stammesfürsten haben die Lage im Griff. Jede größere Ortschaft verfügt über eine eigene Miliz und ist weitgehend autonom. Politische Ideologien spielen da kaum noch eine Rolle. Vielmehr geht es um die Sicherung von Einnahmen aus dem lukrativen Ölgeschäft und um die Ausdehnung des eigenen Einflussbereichs. Das Öl soll zwar landesweit fließen, aber die Erträge daraus nach Möglichkeit in die eigenen Taschen. Daraus entstehen Verteilungskämpfe, die die Erholung der libyschen Öindustrie bremsen, aber nicht stoppen können.

Heute Morgen zeigt sich wenig Bewegung beim Ölpreis. Die Gewinne vom Vortag werden gehalten. Brent bleibt damit in seinem Seitwärtskorridor von 50-53 Dollar je Barrel, der schon seit einem Monat das Chartbild prägt. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 46,36 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 52,58 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 482,50 Dollar Tendenz: steigend. Der US-Dollar verliert leicht auf 0,8483 Euro Tendenz: fallend; damit liegt der Euro bei 1,1795 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt



Heizöl greift die Tendenzen im Rohölmarkt auf und wird heute Morgen etwas teurer. Die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt auf Monatssicht jedoch nach wie vor ein niedriges Preisniveau, das leicht über der Marke von 50 Euro je 100 Liter für eine Standardlieferung liegt.

Der Binnenmarkt für Heizöl ist nicht sehr aktiv, was angesichts der Sommerferien in vielen Bundesländern nicht überraschen kann. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen analysiert, zeigt eine eher unterdurchschnittliche Kaufbereitschaft. Viele Kunden hoffen auf weiter fallende Preise.

Die übergeordneten Preistrends sind recht einheitlich. Im kurzfristigen Zeitintervall (3 Monate) ist der Heizölpreis in einem leicht fallenden Preiskorridor. Das gilt auch für das Jahr 2017 insgesamt. Die meisten längerfristigen Zeitintervalle zeigen ebenfalls einen Abwärtstrend.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Die Preise sind derzeit vergleichsweise niedrig. Zumindestens eine Deckung des Bedarfs mit einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) erscheint sinnvoll. So bleibt die Chance erhalten, einen möglichen Preisrückgang zu nutzen, aber auch die Freiheit, auf einen plötzlichen Preisanstieg nicht sofort reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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