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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,39 € 56,53 €
10115 Berlin 55,57 € 55,09 €
33611 Bielefeld 56,17 € 55,91 €
80331 München 56,60 € 55,91 €
38855 Harz 55,34 € 55,66 €
23552 Lübeck 55,34 € 54,55 €
40210 Düsseldorf 55,43 € 52,75 €
34117 Kassel 56,49 € 56,57 €
48143 Münster 56,07 € 55,42 €
30159 Hannover 55,67 € 54,67 €
01067 Dresden 56,64 € 56,64 €
17489 Greifswald 57,95 € 57,62 €
20146 Hamburg 54,94 € 54,29 €
04103 Leipzig 57,48 € 55,34 €
06217 Saalekreis 57,48 € 55,93 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise spüren einen Hauch von Harvey

Internationaler Markt



Sturm Harvey dominiert weiter das Geschehen, in den betroffenen US-Bundesstaaten Texas und Louisiana ebenso wie an den Ölbörsen in London und New York. Die Auswirkungen der Naturgewalten machen Produkte wie Benzin und Heizöl teurer. Die Rohölpreise geben indes leicht nach.

Etliche Raffinerien haben ihren Betrieb wegen des Wirbelsturms eingestellt oder ihre Produktion deutlich reduziert. Dadurch verarbeiten die US-Raffinerien insgesamt täglich etwa 3,6 Millionen Barrel weniger Rohöl. Das sind Kapazitätseinbußen von 20 Prozent gegenüber dem Normalbetrieb. Dementsprechend weniger Treibstoffe gelangen auf den Markt. Die daraus resultierende knappere Versorgung bewirkt derzeit einen Anstieg der Treibstoffpreise. Die Ölpreise hingegen geben nach, da die Raffinerien nun auch 20 Prozent weniger Rohöl abnehmen. Das legt eine Steigerung der Rohölvorräte in den US-Lagern nahe.

Auf die US-Ölbestandsdaten, die das American Petroleum Institute (API) gestern Nacht veröffentlichte, scheint sich Harvey allerdings noch nicht ausgewirkt zu haben. Das liegt vermutlich daran, dass die Zahlen bis zum vergangenen Freitag erhoben wurden, als der Effekt des Sturmes erst anfing sich bemerkbar zu machen. API meldet einen höheren Rückgang der Rohölbestände als erwartet. Allerdings reagierte der Markt auf den API-Wochenbericht bislang kaum, weil der Einfluss des Tropensturms alles überschattet. Gleiches gilt für die Produktionsausfälle in Libyen, die mittlerweile bei 350.000 Barrel täglich (B/T) liegen. Beide Faktoren sind unter "normalen" Umständen stützend für die Ölpreise.

Durch den anhaltenden Sturm könnten in den nächsten Tagen weitere 1,3 Mio. B/T weniger Rohöl in den US-Raffinerien verbraucht werden. Schwankungen bei den Ölpreisen sind zu erwarten. Heute warten die Marktteilnehmer auf weitere Nachrichten rund um das Sturmgeschehen und auf die Bestandsdaten des DOE am Nachmittag.

Heute Morgen starten die Rohölpreise niedriger als gestern. Vor allem die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) gab nach. Damit erhöhte sich die Preisdifferenz zum Nordseeöl Brent auf 5,50 Dollar. Das Barrel WTI kostet zurzeit 46,32 Dollar Tendenz: fallend. Die Nordseesorte Brent steht bei 51,80 US-Dollar Tendenz: fallend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 489,00 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8352 Euro Tendenz: steigend zu haben. Damit kostet der Euro 1,1968 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise gehen heute Morgen in Deutschland aufwärts, wie die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt. Die Auswirkungen des Wirbelsturms in den USA bilden sich jetzt doch in den heimischen Heizölpreisen ab.

Sturmbedingte Raffinerieausfälle verknappen derzeit die Versorgung mit Produkten wie Heizöl. Das ließ deren Börsenpreise klettern und macht sich mit einem zunächst moderaten Anstieg bei den Heizölpreisen bemerkbar. Diejenigen, die den Markt beobachten, bestellen heute früh, um weiter steigenden Preisen zuvorzukommen. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl zeigt eine sehr hohe Kaufbereitschaft an. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. In unserer Lesereinschätzung erwarten 80 % der Kunden künftig sinkende Preise.

Ein Blick auf die Grafiken zur Preisentwicklung: Für den kurzfristigen Zeitraum (3 Monate) zeigt der Chart weiterhin einen leichten Abwärtstrend. Mittelfristig (12 Monate) bleibt es bei einer deutlichen Abwärtsneigung des Trendkanals. Ebenso in den langfristigen Charts (60 und 120 Monate). In der 36-Monatsansicht hat der Aufwärtstrend Bestand. Unterm Strich macht das nach wie vor Hoffnung darauf, das die Zukunft kundenfreundliche Preise bringen wird.

In der aktuellen Marktsituation bleibt die Preisentwicklung schwer voraussehbar. Der Rat an alle Unentschlossenen lautet deshalb: Wenn Ihr Tank derzeit eine Füllung verlangt, dann sollten Sie mit 1.000 bis 1.500 Litern einen Teil Ihres Bedarfs decken. Mit dieser Strategie behalten Sie die Chance, bei einem etwaigen Preisabgang erneut zugreifen zu können. Ist Ihr Tank hingegen ausreichend gefüllt und Sie lieben es zu spekulieren, dann riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen.

Um gute Kaufzeitpunkte optimal nutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm messen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks jederzeit einfach per Knopfdruck.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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