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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,39 € 56,53 €
10115 Berlin 55,57 € 55,56 €
33611 Bielefeld 56,17 € 55,91 €
80331 München 56,60 € 55,91 €
38855 Harz 55,34 € 55,66 €
23552 Lübeck 55,34 € 54,55 €
40210 Düsseldorf 55,43 € 53,51 €
34117 Kassel 56,49 € 56,57 €
48143 Münster 56,07 € 55,42 €
30159 Hannover 55,67 € 54,67 €
01067 Dresden 56,64 € 56,64 €
17489 Greifswald 57,95 € 57,62 €
20146 Hamburg 54,94 € 54,29 €
04103 Leipzig 57,48 € 55,34 €
06217 Saalekreis 57,48 € 55,93 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Harvey erreicht Europa

Internationaler Markt



Der gestrige Ölbericht der amerikanischen Energiebehörde (EIA/DOE) bestätigte die Schätzungen des Branchenverbandes API vom Tag zuvor: Die Rohölbestände in den USA haben sich in den letzten Monaten weitgehend normalisiert. Allerdings hat der Markt die Zahlen schnell abgehakt, da sie die Auswirkungen von Hurrikan Harvey nur ansatzweise berücksichtigen konnten.

Die Veränderung der Lagerbestände in den USA in der Übersicht:

Rohöl: -5,8 Mio. Barrel (API) bzw. -5,4 Mio. Barrel (DOE)
Heizöl und Diesel: -0,5 Mio. Barrel (API) bzw. +0,7 Mio. Barrel (DOE)
Benzin: +0,5 Mio. Barrel (API) bzw. unverändert (DOE)

Das Hauptthema ist weiterhin Harvey. Der Wirbelsturm zieht allmählich Richtung Osten und schwächt sich dabei ab. Nach wie vor sind 20% der amerikanischen Raffinerien und knapp 10% der Rohölförderung offline, aber immer mehr Firmen kündigen die Rückkehr zum Normalbetrieb an.

Harvey hat zwar durch seine Wassermassen die Ölinfrastruktur lahmgelegt, jedoch nur geringe Schäden an den Raffinerien und Pipelines angerichtet. Nach den desaströsen Schäden durch den Mega-Hurrikan Katrina im Jahr 2005 wurden viele Anlagen befestigt und mit höheren Dämmen ausgestattet. Die Produktion kann daher relativ zügig wieder angefahren werden, sobald die Flutpegel sinken.

Da die US-Golfküste das wichtigste Raffineriezentrum der Welt ist, wirken sich die Störungen bislang vor allem auf die Produktpreise aus. Die Product Cracks, also die Preismargen zwischen Rohöl und Benzin/Diesel, erreichen in den USA und auch in Europa Rekordhöhen - sehr zur Freude der Raffineriebetreiber, die der Sturm verschont hat.

Immer mehr Benzintanker machen sich von Europa aus auf den Weg über den großen Teich, um von den Knappheitspreisen an der amerikanischen Ostküste zu profitieren, die normalerweise über Pipelines von der US-Golfküste versorgt wird. Umgekehrt fehlen jetzt in Europa die amerikanischen Diesellieferungen, so dass sich die Rotterdamer Raffinerien verstärkt über Asien versorgen müssen.

Das merken die europäischen Verbraucher jedoch bislang kaum, da der Brent-Rohölpreis auf knapp über 50 Dollar je Barrel absackte und der Euro bislang stark war. Das muss aber nicht so bleiben.

Der schwache Rohölpreis kann wohl nur zum Teil mit den Raffineriestörungen in den USA erklärt werden. Die anhaltenden Lieferstörungen in Libyen und die global starke Nachfrage passen nicht dazu. Die Preise könnten also nach oben drehen, sobald die Verwerfungen durch Harvey abklingen und der Einfluss der Trader schwindet. Auch der dämpfende Einfluss des starken Euros läuft allmählich aus, da starke Konjunkturdaten aus den USA den Greenback unterstützen.

Heute Morgen tendiert Rohöl weiter schwach. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 46,02 Dollar Tendenz: fallend gehandelt und das Barrel Brent zu 50,74 Dollar Tendenz: fallend. Die Tonne Gasöl kostet 490,25 Dollar Tendenz: steigend. Der US-Dollar gewinnt auf 0,8408 Euro Tendenz: steigend; damit sinkt der Euro auf 1,1896 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise folgen dem schwächeren Euro sowie dem teuren Gasoil und legen zu. Die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt einen Preis, der sich allmählich deutlich von der 50-Euro-Marke nach oben entfernt. Die Sturmfolgen kommen jetzt also auch bei den deutschen Heizölkunden an.

Der Binnenmarkt für Heizöl ist recht aktiv. Der Herbst naht und die Preisrisiken sind unübersehbar. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen analysiert, zeigt eine hohe Kaufbereitschaft. Die Zahl der Kunden, die auf weiter fallende Preise setzt, schrumpft von Tag zu Tag. Das deutet auf eine steigende Kaufbereitschaft in den nächsten Tagen.

Die übergeordneten Preistrends sind noch immer recht einheitlich. Im kurzfristigen Zeitintervall (3 Monate) ist der Heizölpreis in einem leicht fallenden Preiskorridor. Das gilt auch für das Jahr 2017 insgesamt. Die meisten längerfristigen Zeitintervalle zeigen ebenfalls einen Abwärtstrend.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Die Preise sind noch vergleichsweise niedrig. Zumindestens eine Deckung des Bedarfs mit einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) erscheint sinnvoll. So bleibt die Chance erhalten, einen möglichen Preisrückgang zu nutzen, aber auch die Freiheit, auf einen plötzlichen Preisanstieg nicht sofort reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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