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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,39 € 56,53 €
10115 Berlin 55,57 € 55,56 €
33611 Bielefeld 56,17 € 55,91 €
80331 München 56,60 € 55,91 €
38855 Harz 55,34 € 55,66 €
23552 Lübeck 55,34 € 54,55 €
40210 Düsseldorf 55,43 € 53,51 €
34117 Kassel 56,49 € 56,57 €
48143 Münster 56,07 € 55,42 €
30159 Hannover 55,67 € 54,67 €
01067 Dresden 56,64 € 56,64 €
17489 Greifswald 57,95 € 57,62 €
20146 Hamburg 54,94 € 54,29 €
04103 Leipzig 57,48 € 55,34 €
06217 Saalekreis 57,48 € 55,93 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise vorläufig über den Berg

Internationaler Markt


Während der Hurrikan-Saison gilt in den USA häufig, nach dem Sturm ist vor dem Sturm. So ist es in diesem Jahr tatsächlich. Harvey hat sich aufgelöst. Irma zieht heran. Derzeit sieht es so aus, als werde Texas nicht erneut verwüstet. Auf der prognostizierten Bahn des sich noch aufpumpenden Hurrikans liegen Florida und die Ostküste.

Harvey hat das epische Schadensmaß von Katrina im Jahr 2005 vermutlich übertroffen. Die Ölindustrie ist allerdings glimpflich davongekommen. Erste Sichtungen an den betroffenen Raffinerien, die rund ein Viertel der gesamten US-Kapazität ausmachen, brachten keine nennenswerten Schäden zutage. Die Wiederinbetriebnahme der Anlagen kann dennoch ein paar Wochen dauern. Fördereinrichtungen sind insgesamt weniger stark betroffen. Im Fall von Abschaltungen gelingt das Wiederanfahren schneller als bei Raffinerien. Der gesamte Komplex wird deshalb für einige Zeit in Schieflage geraten mit einem Überschuss an Rohöl und einer Versorgungslücke bei Produkten. Auf den Rohölpreis sollte das deutlich bärisch wirken. Die Produktenpreise dürften mit der sukzessiven Rückkehr der Raffinerien ebenfalls leicht nachgeben.

Außerhalb der USA bewegt sich die Ölwelt auch noch. Die OPEC schaffte im August dem Vernehmen nach eine ansehnliche Quotenverbesserung, zu der der Irak, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Förderkürzungen beitrugen. Libyen und Nigeria konnten ihre von den üblichen rebellischen Störungen betroffenen Förderungen wieder etwas steigern. Die Exporte aus dem Irak und aus Saudi-Arabien wurden noch stärker reduziert als die Produktionen. Das Thema „Verlängerung der Produktionskürzungen“, für das Russland und Saudi-Arabien die Kommunikationshoheit haben, steht weiter auf der Agenda.

Alles in allem ist in den kommenden Tagen mit einer leichten Entspannung der Ölpreise zu rechnen. Der erwartete Hurrikan Irma könnte diese selbstverständlich wieder zunichte machen. Heute Morgen geht es an den Ölbörsen tatsächlich weitgehend abwärts. Daraus sollte man aber keinen Trend ableiten, da wenig Marktteilnehmer tätig sind. In den USA wird nämlich Labour Day gefeiert.

Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 47,32 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 52,24 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 506,00 Dollar Tendenz: fallend. Der US-Dollar kostet 0,8406 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1893 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise erreichten am Freitag ein vorläufiges Hoch, von dem sie nun zurückkehren, wie die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt. Der rasante Anstieg bis zum Umkehrpunkt ist der Lage in Texas geschuldet. Sie sorgte bei uns dafür, dass der kurzfristige Abwärtstrend der Heizölpreise in einen Seitwärtstrend überführt wurde. Daran sollte man sich nicht stören, zumal die im Kern sehr ausgeglichene Marktlage schon länger seitwärts laufende Preise erwarten ließ. Freundliche Preisuntertreibungen sind weiterhin möglich.

Der Binnenmarkt ist recht lebendig. Kunden ordern munter Heizöl, teils weil sie einem befürchteten Preisanstieg zuvorkommen wollen, teils weil sie einfach Heizöl brauchen. Die Beobachtermeinung zur weiteren Preisentwicklung ist in diesen Tagen relativ pessimistisch. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf mitterem Niveau für die Kaufintensität, das andere auf einem ungewöhnlich schwachen Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Preistrends haben ein wenig an Klarheit eingebüßt. Im kurzfristigen Zeitintervall (3 Monate) geht es nun seitwärts. Mittelfristig (6 und 12 Monate) stehen weiterhin Abwärtstrends auf dem Programm. Längerfristig (36 Monate) liegt ein Aufwärtstrend vor. Langfristig (60 und 120 Monate) weisen die Trends ebenfalls abwärts. Sie stützen somit immer noch Hoffnungen auf weiteren Preisabgang.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank eine Füllung verlangt oder Sie zum Ärger über verpasste Chancen neigen, verschaffen Sie sich durch einen Kauf einfach Ruhe! Die Preise sind bei längerfristiger Betrachtung allemal in Ordnung.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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