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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,39 € 56,53 €
10115 Berlin 55,57 € 55,56 €
33611 Bielefeld 56,17 € 55,91 €
80331 München 56,60 € 55,91 €
38855 Harz 55,34 € 55,66 €
23552 Lübeck 55,34 € 54,55 €
40210 Düsseldorf 55,43 € 53,51 €
34117 Kassel 56,49 € 56,57 €
48143 Münster 56,07 € 55,42 €
30159 Hannover 55,67 € 54,67 €
01067 Dresden 56,64 € 56,64 €
17489 Greifswald 57,95 € 57,62 €
20146 Hamburg 54,94 € 54,29 €
04103 Leipzig 57,48 € 55,34 €
06217 Saalekreis 57,48 € 55,93 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Hurrikan Irma bedrohlich für US-Ölförderanlagen

Internationaler Markt



Der Wind hat sich gedreht. Harvey ist Vergangenheit. Die Raffinerien im sturmgebeutelten US-Bundesstaat Texas nehmen ihre Produktion zügig wieder auf. Damit belebt sich die Nachfrage für Rohöl. Doch der nächste Tropensturm zieht bereits auf. Hurrikan Irma könnte den Meteorologen zufolge vor der Küste von Louisiana, Mississippi und Alabama sein Unwesen treiben, wo sich das Zentrum der US-Ölförderung befindet. Beides lässt die Ölpreise deutlich steigen. Insbesondere die Notierungen der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) ziehen an. Brent geht mit etwas Abstand mit.

Irma würde anders als Harvey den Betrieb der Förderanlagen und die Verladung des Rohöls betreffen. Die Sorge davor treibt die Futures an ICE und NYMEX heute aufwärts. Bis Ende der Woche wird sich zeigen, ob die Befürchtungen Realität werden. Stützend wirkt sich derzeit auch die Diskussion rund um eine Verlängerung der OPEC-Produktionskürzungen über März 2018 hinaus aus.

Durch Sturm Harvey hatten vor allem Raffinerien ihre Arbeit begrenzen oder einstellen müssen. 23 Prozent der Produktionskapazitäten waren damit in den USA weggefallen. Das führte zu einer Versorgungslücke bei Benzin und ließ die Preise entsprechend steigen. Mit der Wiederinbetriebnahme der Raffinerien sinken die Benzinpreise jetzt zwar, allerdings sind die Preisnachlässe bisher begrenzt, da die besonders feste Tendenz bei Rohöl die Preise insgesamt nach oben treibt.

Heute stehen die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) um 22.30 Uhr zur Veröffentlichung an. Sie erscheinen in dieser Woche einen Tag später, weil am Montag in den USA Feiertag war. Es ist zu erwarten, dass die Zahlen zu den Lagerbeständen von Rohöl und Produkten durch die sturmbedingten Einflüsse verzerrt sein werden. Entsprechend gespannt warten die Marktteilnehmer auf den API-Report. Am Donnerstagnachmittag folgt der Bericht des Department of Energy (DOE).

Zu Handelsbeginn bewegen sich die Rohölpreise heute in enger Spanne. Sie notieren unterhalb der gestrigen Tageshochs, aber oberhalb der Kurse von gestern Morgen. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 48,64 Dollar Tendenz: steigend. Die Nordseesorte Brent steht bei 53,24 US-Dollar Tendenz: steigend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 513,75 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8386 Euro Tendenz: fallend zu haben. Damit kostet der Euro 1,1920 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise gehen heute Morgen aufwärts. Sie richten sich nach dem Rohölpreis, der gestern Abend stieg. In der 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz erreicht der Preis die obere Grenze des seitwärts weisenden Trendkanals.

Die fallenden Preise waren von kurzer Dauer. Ein neuer Hurrikan bedroht die Ölförderung in der Küstenregion der USA. Die Sorge vor Versorgungsengpässen beeinflusst auch die Heizölpreise in Deutschland. Sie steigen. Viele Marktbeobachter greifen heute Morgen zu, um einem weiteren Anstieg zuvorzukommen. Das zeigt unser Schwarm-O-Meter für Heizöl mit einem sehr hohen Wert für die Kaufbereitschaft an. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Unserer Lesereinschätzung können Sie entnehmen, dass 70 % künftig sinkende Preise erwarten.

Die Charts zur Preisentwicklung zeigen die gesamte Palette der verfügbaren Trends an. Im kurzfristigen Zeitabschnitt (3 Monate) geht es seitwärts. Mittelfristig (6 und 12 Monate) prognostizieren unsere Charts weiterhin Abwärtstrends, langfristig (60 und 120 Monate) ebenfalls. Allein in der 36-Monatsansicht ist der Trendkanal aufwärts gerichtet. Damit bleiben die Aussichten unterm Strich verbraucherfreundlich.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank derzeit eine Füllung verlangt, dann sollten Sie kaufen. Die Preise sind im längerfristigen Vergleich in Ordnung. Wer spekulieren möchte, kann jetzt einen Teil seines Bedarfs (1.000 bis 1.500 Liter) decken, um bei einem möglichen Preisrückgang später erneut zuzugreifen.

Um gute Kaufzeitpunkte optimal nutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm messen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks jederzeit einfach per Knopfdruck.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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