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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,39 € 56,53 €
10115 Berlin 55,57 € 55,56 €
33611 Bielefeld 56,17 € 55,91 €
80331 München 56,60 € 55,91 €
38855 Harz 55,34 € 55,66 €
23552 Lübeck 55,34 € 54,55 €
40210 Düsseldorf 55,43 € 53,51 €
34117 Kassel 56,49 € 56,57 €
48143 Münster 56,07 € 55,42 €
30159 Hannover 55,67 € 54,67 €
01067 Dresden 56,64 € 56,64 €
17489 Greifswald 57,95 € 57,62 €
20146 Hamburg 54,94 € 54,29 €
04103 Leipzig 57,48 € 55,34 €
06217 Saalekreis 57,48 € 55,93 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Irma und OPEC gleichen Dollarschwäche aus

Internationaler Markt



Die amerikanischen Wetterextreme führen der Welt die Anfälligkeit unserer Energieversorgung eindrücklich vor Augen: Nachdem Hurrikan Harvey das globale Ölzentrum in der Region Houston lahmlegt hatte, kappt jetzt Hurrikan Irma für bereits vier Millionen Menschen in Florida den Strom. Einige Regionen werden wohl über Wochen hinweg ohne Elektrizität auskommen müssen. Aber auch Benzin fehlt, denn Florida wird fast ausschließlich über den Seeweg mit Kraftstoffen versorgt. Irma ist jetzt nur noch ein Hurrikan der Stufe 2, aber die Windgeschwindigkeiten erreichen noch immer knapp 200 km/h.

Der lange Arm von Irma reicht bis in den deutschen Wahlkampf hinein. Die Parteien streiten, in welchem Umfang die Stürme eine Folge des Klimawandels sind. Unumstritten ist, dass Berlin seine selbstgesteckten Klimaziele für 2020 weit verfehlen wird. Die Medien mokieren sich bereits über die “Klimafolklore im Kohleland” (SZ): Der selbsternannte Klimaweltmeister war vor vielen Jahren mit hohem Tempo in den Energiewende-Marathon gestartet. Jetzt gehen ihm die politischen Reserven aus, während andere Länder vorbeiziehen. Nach mehreren europäischen Ländern werden anscheinend auch Indien und China im übernächsten Jahrzehnt die Benzin- und Diesel-PKW von den Straßen verbannen.

Die dunklen Wolken über der Weltölnachfrage sind allerdings noch weit entfernt. Die Ölmärkte konzentrieren sich im Moment stärker auf Irma und auf die OPEC. Der Preiseffekt von Irma hält sich in Grenzen, denn Florida liegt fernab der großen Raffinerie- und Produktionszentren. Allerdings wird der internationale Tankerhandel lahmgelegt, so dass Gasoil in Europa teuer bleibt.

Auch die OPEC bringt sich in die Schlagzeilen: Eine ganze Serie von Meetings zwischen den Kartellmitgliedern sondiert die Idee, die Produktionskürzungen über den kommenden März hinaus zu verlängern. Das stützt heute die Preise, nachdem sie am Freitag Nachmittag unerwartet eingebrochen waren. Zwei Meldungen waren dafür verantwortlich: Peking will die Kapazitäten privater Raffinerien (Teapot Refineries) stärker als bisher begrenzen und diverse Raffinerieausfälle in der Region Houston ziehen sich in die Länge. Neue Marktdaten wurden dagegen kaum beachtet: Die Spekulanten haben ihre Wetten auf steigende amerikanische Rohölpreise leicht um 20 Millionen Barrel ausgebaut, während die Zahl der aktiven Bohrplattformen (Rigs) minimal um drei Anlagen auf 756 Rigs fiel.

Heute Morgen liegen die Ölpreise unter dem Stand des Handelsbeginns am Freitag, aber über dem Schlusskurs vom Wochenende. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet im Moment 47,90 Dollar Tendenz: fallend. Die Nordseesorte Brent steht enorme sechs Dollar darüber bei 54,08 US-Dollar je Barrel Tendenz: fallend. Eine Tonne Gasöl wird angesichts der Turbulenzen auf den internationalen Produktmärkten immer noch recht hoch bei 528,50 Dollar gehandelt Tendenz: fallend.

Der US-Dollar erholt sich leicht von seinem Schwächeanfall in der letzten Woche auf 0,8323 Euro Tendenz: steigend. Damit kostet der Euro 1,2012 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise folgen heute Morgen dem leicht nachgebenden Gasoil und dem starken Euro. Sie fallen Richtung 55 Euro für 100 Liter. Damit ist Heizöl in etwa so teuer wie vor zwei Jahren, wie unsere Heizölpreis-Tendenz zeigt. Die Schwäche des Dollars verhindert einen steileren Preisanstieg trotz der vergleichsweise hohen Rohölpreise.

Der Binnenmarkt für Heizöl ist jetzt überdurchschnittlich aktiv. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen analysiert, zeigt hohe Werte. Der Preisoptimismus schwindet: Immer mehr Kunden rechnen mit höheren Heizölpreisen und müssen wohl auch auf die herbstlichen Temperaturen reagieren.

Die Preischarts zeigen widersprüchliche Trends. Im kurzfristigen Zeitintervall (3 Monate) steigt der Heizölpreiskorridor an. In den längeren Zeitintervallen fallen die Preisspitzen, aber auch die Preistäler werden flacher. Der Preiskorridor wird also immer enger.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet daher: Die Preise sind derzeit noch vergleichsweise niedrig und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Zumindestens eine Deckung des Bedarfs mit einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) erscheint sinnvoll. So bleibt die Chance erhalten, einen möglichen Preisrückgang zu nutzen, aber auch die Freiheit, auf einen plötzlichen Preisanstieg nicht sofort reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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