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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 60,32 € 60,08 €
10115 Berlin 59,92 € 59,92 €
33611 Bielefeld 60,93 € 60,38 €
80331 München 60,82 € 59,99 €
38855 Harz 61,46 € 61,23 €
23552 Lübeck 60,68 € 60,40 €
40210 Düsseldorf 60,12 € 57,74 €
34117 Kassel 61,42 € 61,80 €
48143 Münster 62,07 € 60,64 €
30159 Hannover 60,77 € 60,49 €
01067 Dresden 61,51 € 61,56 €
17489 Greifswald 62,28 € 62,28 €
20146 Hamburg 60,29 € 59,75 €
04103 Leipzig 62,17 € 60,51 €
06217 Saalekreis 62,17 € 60,21 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: „Schöne“ Bescherung nach dem Fest

Internationaler Markt



Zunächst schien es ein gemächlicher Handelstag an den Ölbörsen in London und New York zu werden. Doch als die Nachricht über eine Explosion an einer Pipeline in Libyen die Runde machte, gab es für die Ölpreise gestern am späten Nachmittag kein Halten mehr. Sie kletterten binnen kürzester Zeit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.

Während hierzulande der zweite Weihnachtsfeiertag zelebriert wurde, startete das Börsengeschäft an ICE und NYMEX bereits wieder. Da die meisten Händler in dieser Woche noch in den Ferien sind, war das Handelsinteresse allerdings extrem niedrig. Das mag ein Grund für die heftige Preisrallye gewesen sein. Denn bei einem geringeren Handelsvolumen üben einzelne Order mehr Einfluss auf die Preisentwicklung aus. Die Menge, die dem Markt durch den Ausfall der libyschen Pipeline verloren geht, erscheint mit 70.000 bis 100.000 Barrel täglich (B/T) zu gering, um eine derart starke Börsenreaktion zu rechtfertigen. Allerdings vermutet man, dass ein Anschlag hinter dem Ereignis steckt. Die Trader erinnern sich, dass Libyen ein wenig zuverlässiger Lieferant ist und bei steigenden Spannungen im Land womöglich weitere Anschläge auf Ölanlagen für größere Ausfälle sorgen könnten.

Der preistreibende Effekt, den die vorübergehende Stilllegung des Forties-Pipeline-Systems in der Nordsee ausgelöst hat, dürfte indes langsam nachlassen. Die Reparaturarbeiten wegen eines Lecks sind abgeschlossen. Das System durchläuft jetzt einige Funktionstests und wird Schritt für Schritt zu seiner vollen Auslastung zurückkehren. Diese soll zu Beginn des neuen Jahres erreicht sein, wenn alles glatt läuft. Durch den Ausfall der Forties-Pipeline fehlten seit dem 11. Dezember über 400.000 B/T.

In der aktuellen Situation scheint eine Abwärtsbewegung durchaus denkbar. Der Preisanstieg infolge der Pipeline-Explosion in Libyen könnte als zu extrem bewertet werden und - spätestens, wenn alle Trader aus dem Weihnachtsurlaub zurück sind - zu Gewinnmitnahmen führen. Kurzfristig sind neue Impulse durch die Wochenberichte zu den US-Ölbeständen möglich. Die Reporte kommen in dieser verkürzten Handelswoche einen Tag später. So veröffentlicht das American Petroleum Institute (API) seine Einschätzungen zur Entwicklung der Lagerbestände heute am späten Abend. Die offiziellen Zahlen des Department of Energy (DOE) folgen morgen Nachmittag.

Die Notierungen an den Ölbörsen starten an diesem Morgen nur knapp unterhalb der gestrigen Tageshochs. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 59,73 Dollar Tendenz: steigend. Die Nordseesorte Brent steht bei 66,70 US-Dollar Tendenz: steigend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 596,50 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8414 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,1882 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des vergangenen Donnerstags - als wir an dieser Stelle die letzten Zahlen vor den Weihnachtstagen veröffentlichten.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise steigen heute Morgen und stehen auf dem höchsten Niveau des Jahres. Die 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz gibt ihren Seitwärtstrend auf und zeigt einen leicht aufwärts gerichteten Trendkanal.

Im Binnenmarkt geht es rund um die Weihnachtstage traditionell eher ruhig zu. Das Interesse am Heizölkauf steigt danach erst langsam wieder. Die Kunden, die in dieser Zeit den Markt beobachten, sind in der Regel jedoch kaufwillig. Das zeigt unser Schwarm-O-Meter für Heizöl heute Morgen mit dem höchsten Wert für die Kaufbereitschaft an. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. In der Lesereinschätzung erwartet mit 70 Prozent eine moderate Mehrheit künftig sinkende Preise.

Der Preistrend für den kurzfristigen Zeitabschnitt (3 Monate) hat sich nach der jüngsten Entwicklung an den Ölbörsen wieder aufwärts ausgerichtet. Mittelfristig (12 Monate) zeigt unser Chart weiter einen steilen Aufwärtstrend. In der 36-Monatsansicht fiel die Entscheidung für eine leichte Aufwärtskonstellation. Für die kommenden fünf Jahre bleibt es bei steigenden Preisen. Lediglich die 10-Jahresansicht prognostiziert sinkende Ölpreise.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank demnächst eine Füllung verlangt und Sie gern auf Nummer sicher gehen, dann bietet es sich an, zunächst einen Teil des Bedarfs zu decken. Damit bleibt die Chance, bei einem etwaigen Preisabgang noch einmal zugreifen zu können. Ist Ihr Tank hingegen ausreichend gefüllt und Sie lieben es zu spekulieren, dann riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen.

Um gute Kaufzeitpunkte optimal nutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm messen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks jederzeit einfach per Knopfdruck.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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