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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 60,32 € 60,08 €
10115 Berlin 59,92 € 59,92 €
33611 Bielefeld 60,93 € 60,38 €
80331 München 60,82 € 59,99 €
38855 Harz 61,46 € 61,23 €
23552 Lübeck 60,68 € 60,40 €
40210 Düsseldorf 60,12 € 57,74 €
34117 Kassel 61,42 € 61,80 €
48143 Münster 62,07 € 60,64 €
30159 Hannover 60,77 € 60,49 €
01067 Dresden 61,51 € 61,56 €
17489 Greifswald 62,28 € 62,28 €
20146 Hamburg 60,29 € 59,75 €
04103 Leipzig 62,17 € 60,51 €
06217 Saalekreis 62,17 € 60,21 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Keine Wende zum Jahresende

Internationaler Markt


Der letzte Handelstag an den Ölbörsen beginnt mit einem neuen Jahreshoch der Notierungen. Genau genommen ist es sogar ein Zweieinhalbjahreshoch. Alle Hoffnungen auf einen Preisrückgang haben sich zerschlagen, obwohl die preistreibenden Störungen der letzten Tage relativ harmlos sind. Das Fazit des Öljahres lautet damit … und der Gewinner ist Saudi-Arabien.

Wie kein anderes Ölland kämpfen die Saudis innerhalb und außerhalb der OPEC um höhere Preise. Sie schmiedeten die Allianz von 14 Lieferstaaten zur Kürzung der Ölproduktion und sorgten dafür, dass die Kürzungsziele eingehalten werden. Dabei scheuten sie sich nicht, unerwartete Überschussmengen der OPEC durch eigene Kürzungen glattzustellen. Die Bemühungen sind Teil eines Reformkurses zur Sanierung des defizitären Staatshaushalts. Dabei soll das Land langfristig von der extremen Ölabhängigkeit befreit werden. Der Umbau muss allerdings noch mit auskömmlichen Öleinnahmen finanziert werden.

Die hohe Quotentreue der Alliierten ist ein Novum. Sie verdient Anerkennung. Für den erreichten Anstieg der Ölpreise reichte sie allein aber nicht aus. Es kam Glück hinzu, dass sich anderorts als Unglück zeigte, in Form von Naturkatastrophen, politischen Störungen und technischen Defekten. So rissen die Hurrikansaison in den USA und die Ausfälle mehrer Pipelines Löcher in die Ölversorgung.

Die letzten Ereignisse dieser Art fanden in der Nordsee und in Libyen statt. Das Erste ist bereits wieder behoben. Das Zweite soll in Kürze erledigt sein. Insbesondere von der Reparatur der Forties-Pipeline erwartete man eine Preiswende nach unten. Sie blieb bisher aus. Stattdessen werden die Ölpreise von einer Kältewelle in den USA weiter auswärts getrieben. Nun gut, irgendwann wird sich das Blatt wieder drehen und die Einzelfälle werden den Verbrauchern in die Karten spielen, so wie es in der ersten Jahreshälfte 2017 geschah. Damals rutschten die Preise noch ab und die Kürzungsallianz schien eine Misserfolgsveranstaltung zu sein.

Zum Jahresende gehört auch ein letztes Bild aus den Tanklagern. Sie sind der wichtigste Adressat der Kürzungen. Die anhaltende Überfüllung sollte beendet werden. Dieses Minimalziel wurde erreicht. Unter das Fünfjahresmittel konnte die Befüllung bisher aber noch nicht gedrückt werden. Insofern kann man derzeit nur einen Teilerfolg konstatieren, der im ersten Quartal 2018 bereits wieder fallen könnte.

Die aktuellen Daten aus den USA zeigen weitere Abbauten bei den Rohölvorräten und Aufbauten bei den Produkten. Ein solches Bild ist zum Jahresende üblich, da Rohölvorräte per 31.12. besteuert werden. Lagerbetreiber und Raffineure bemühen sich folglich um ihre Minimierung. Das geschieht in erster Linie durch eine hohe Kraft- und Brennstoffproduktion. DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute), die beiden für die Lagerdatenerhebung zuständigen Institutionen, liefern folgende Zahlen zur Veränderung gegenüber der Vorwoche:

Rohöl: -4,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. -6,0 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +1,1 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,8 Mio. Barrel (API)
Benzin: +0,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. +3,1 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 2,9 (DOE) bzw. 0,1 (API) Mio. Barrel. Die Raffinerieauslastung stieg auf starke 96 Prozent. Während der letzten beiden Jahreswechsel waren die Lagerbestände höher. Davor waren sie lange erheblich geringer.

In den kommenden Tagen könnte die Kältewelle in den USA für weitere Preissteigerung sorgen. Mitte Januar sollte auch dieser bullische Umstand überwunden sein. Ob das Aufwärtspotenzial dann endlich ausgeschöpft sein wird, ist Gegenstand vielfältiger Spekulation. Heute Morgen verlief diese eindeutig bullisch.

Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 60,21 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 66,61 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 601,21 Dollar Tendenz: steigend. Der US-Dollar kostet 0,8361 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1958 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise haben den schon überwunden geglaubten Aufwärtslauf abermals aufgenommen, wie der aktuellen Heizölpreis-Tendenz zu entnehmen ist. Angesichts der Extremkälte in den USA gehen wir von noch mehr bullischem Potenzial aus. Das Prosit Neujahr sollten Sie sich aber nicht verhageln lassen. Denn wirklich dramatisch sind die Heizölpreise im Jahresvergleich nicht.

Das Heizölgeschäft im Binnenmarkt ist ruhig. Es findet wenig Interesse bei Verbrauchern. Unter diesen Umständen darf der Ordereingang als gut bezeichnet werden. Die Hoffnung auf günstigere Heizölpreise ist relativ gering. Unser Schwarm-O-Meter für Heizölxdufxrrzcqzyaquabvttecvactseqbabcztay, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf hohem Niveau für die Kaufintensität, das andere auf einem moderaten Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Preistrends sind für Verbraucher wenig verheißungsvoll. Mit Ausnahme der Darstellung in der sehr langfristigen Zehn-Jahres-Ansicht sind alle Trendkanäle bullisch.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Sie keine spekulativ eingestellte Persönlichkeit sind, verschaffen Sie sich durch einen Heizölkauf Ruhe! Als Preisspekulant, sollten Sie ein Geduldspolster mitbringen, das bis deutlich in den Winter hineinreicht.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass Sie ein gutes Neues Jahr haben sollten. Wir wünschen Ihnen günstige Heizölpreise.

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