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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 60,32 € 60,08 €
10115 Berlin 59,92 € 59,92 €
33611 Bielefeld 60,93 € 60,38 €
80331 München 60,82 € 59,99 €
38855 Harz 61,46 € 61,23 €
23552 Lübeck 60,68 € 60,40 €
40210 Düsseldorf 60,12 € 57,74 €
34117 Kassel 61,42 € 61,80 €
48143 Münster 62,07 € 60,64 €
30159 Hannover 60,77 € 60,49 €
01067 Dresden 61,51 € 61,56 €
17489 Greifswald 62,28 € 62,28 €
20146 Hamburg 60,29 € 59,75 €
04103 Leipzig 62,17 € 60,51 €
06217 Saalekreis 62,17 € 60,21 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Stärkster Jahresauftakt seit drei Jahren

Internationaler Markt



Zum Jahresausklang stiegen die Ölpreise auf ein neues Hoch von knapp 67 Dollar je Barrel. Rohöl verteuerte sich dadurch binnen Jahresfrist um 20 Prozent. Die Ölbranche wie auch die Verbraucher sind damit wohl zufrieden. Der ohnehin erwartete Preisanstieg fiel moderat aus, während die meisten Ölkonzerne jetzt aus dem Gröbsten heraus sind und neue Investitionen aus den laufenden Einnahmen finanzieren können. Das sichert die Ölversorgung für die kommenden Jahre.

Das neue Öljahr startet dennoch vor einer unruhigen Kulisse: Im Iran laufen die landesweiten Protestwellen auch am vierten Tag weiter. Misswirtschaft, Korruption und teure außenpolitische Abenteuer drohen den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Atomabkommen zu ersticken. Auch die Herrscher in Saudi-Arabien stehen unter Druck: Die Benzinpreise wurden zu Jahresbeginn auf Weltmarktniveau verdoppelt, um die Staatsfinanzen zu stabilisieren. Venezuela taumelt weiter am Abgrund entlang, während der Irak nach wie vor sehr zerbrechlich wirkt.

Die weiter schrumpfenden Rohölvorräte stützen den Aufwärtstrend. Die Lagerbestände in den USA liegen nun knapp 20 Prozent unter dem Hoch vom März 2017. Die arktische Kältewelle dürfte die Heizölbestände zudem schnell dezimieren. Der kurzfristige Ausfall einer Pipeline in Libyen lieferte am Freitag die dazu passende Begleitmusik.

Aber schon heute fließen die Exporte aus Nordafrika wieder ebenso ungestört wie das Nordseeöl, das durch einen Riss in einer wichtigen Pipeline wochenlang vom Markt ferngehalten wurde.

Die übrigen aktuellen Marktinformationen geben nur wenige Anhaltspunkte: Die Zahl der aktiven Förderplattformen in den USA bleibt die zweite Woche in Folge unverändert und liegt damit nach wie vor 40% über dem Vorjahreswert. Spekulanten haben ihre Ölpreiswetten erneut ausgebaut, was ebenfalls bärisch interpretiert werden muss.

Die ersten Monate des Jahres werden daher von einem Wettlauf geprägt sein: Steigt die amerikanische Schieferölproduktion schnell genug, um die starke globale Ölnachfrage und die OPEC-Förderkürzungen auszugleichen? Amerika gegen den Rest der (Öl-)Welt - das dürfte ganz nach dem Geschmack der aktuellen US-Regierung sein.

Brent-Rohöl legt heute am frühen Morgen noch einmal zu und notiert nun über 67 Dollar je Barrel. Das ist der stärkste Jahresauftakt seit 2014.

Die aktuellen Notierungen: Die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet im Moment 60,65 Dollar je Barrel Tendenz: steigend. Brent-Rohöl liegt bei 67,22 US-Dollar je Barrel Tendenz: steigend. Gasöl tendiert ebenfalls stärker Richtung 605,00 Dollar je Tonne Tendenz: steigend.
Der US-Dollar liegt fast unverändert bei 0,8306 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,2036 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages (29. Dez.).

Nationaler Markt



Der starke Euro federt die höheren Rohölpreise ab und stabilisiert den Heizölpreis zwischen 61 und 62 Euro je 100 Liter (Standardlieferung). Dennoch bleibt der steile Aufwärtstrend der Preise seit dem Sommer intakt, wie die Heizölpreis-Tendenz zeigt.

Der Binnenmarkt für Heizöl hat nach den sehr milden Temperaturen zum Jahreswechsel noch nicht Fahrt aufgenommen. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen vergleicht, zeigt zwar keine geringe, aber auch keine überbordende Kaufbereitschaft für die nächsten Tage. Ungewöhnlich viele Kaufinteressenten rechnen mit steigenden Heizölpreisen. Das deutet auf anstehende Kaufentscheidungen, sobald die Temperaturen wieder sinken.

Der kurzfristige Preischart (3 Monate) zeigt jetzt wieder einen Aufwärtstrend, nachdem sich eine Zeitlang der Übergang in einen Seitwärtstrend angedeutet hatte. Der 12-Monats-Chart wird noch immer vom steil steigenden Preiskorridor seit dem Sommer geprägt. In den noch längeren Zeitintervallen (36 Monate/60 Monate) überwiegen ebenfalls die Aufwärtsindikatoren. Das charttechnische Bild lässt also deutliche Preisrisiken erkennen.

Der milde Dezember und die hohen Heizölpreise lassen einige Kaufinteressenten zögern, aber zur Beruhigung der Nerven bietet sich alternativ die Deckung des Bedarfs mit einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) an. So bleibt die Chance erhalten, einen möglichen Preisrückgang zu nutzen, aber auch die Freiheit, auf einen weiteren Preissprung nicht sofort reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Doch nichts ist billiger als eingespartes Heizöl: Entwickeln Sie verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen, um Ihre Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

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