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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 62,65 € 62,49 €
10115 Berlin 63,25 € 63,13 €
33611 Bielefeld 62,65 € 63,65 €
80331 München 63,77 € 63,20 €
38855 Harz 63,77 € 63,77 €
23552 Lübeck 63,33 € 63,15 €
40210 Düsseldorf 63,80 € 61,83 €
34117 Kassel 63,90 € 64,68 €
48143 Münster 64,62 € 63,25 €
30159 Hannover 62,96 € 62,93 €
01067 Dresden 63,52 € 63,40 €
17489 Greifswald 66,58 € 65,40 €
20146 Hamburg 64,72 € 62,88 €
04103 Leipzig 62,17 € 63,19 €
06217 Saalekreis 62,76 € 62,76 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise: Wieder Richtung Jahreshoch

Internationaler Markt



Die Erwartungen der Trader liefen gestern gleich zwei Mal ins Leere: Zum einen wurden die überraschenden US-Lagerdaten des Branchenverbandes API vom Dienstag nicht bestätigt. Das Energieministerium (DOE) meldete nur einen vergleichsweise geringen Aufbau der Rohöllager um 1,6 Mio. Barrel.

Da die Rohölimporte der USA jedoch über 7 Mio. Barrel höher als in der Vorwoche ausfielen, war das eigentlich ein überraschend bullischer Wert.

Hier die Lagerveränderungen in der Übersicht:
Rohöl: +5,3 Mio. Barrel (API) bzw. +1,6 Mio. Barrel (DOE)
Heizöl und Diesel: -2,2 Mio. Barrel (API) bzw. -2,1 Mio. Barrel (DOE)
Benzin: -5,8 Mio. Barrel (API) bzw. -3,5 Mio. Barrel (DOE)

Die zweite Überraschung war die Marktreaktion, denn der Ölpreis fiel zunächst einmal wie ein Stein um über einen Dollar. Offenbar wollten einige Trader aus dem Markt aussteigen und nutzten dafür nach dem Motto "Sell on good news" die hohen Umsätze nach der Veröffentlichung der Lagerdaten. Schon zwei Stunden später war der Spuk vorbei und der Ölpreis lag wieder auf dem Niveau des Vormittags. Aber auch andere Einflüsse spielten wohl eine Rolle: Charttechnisch scheiterte Brent am Jahreshoch, was als bärisches Zeichen gilt. Zudem kamen negative Impulse von den Aktienmärkten.

Ein weiteres Highlight am gestrigen Tag waren die Ölpreise an der neu gegründeten Ölbörse in Shanghai. Nach einem erfolgreichen Start wichen die Notierungen gestern deutlich von den Weltmarktpreisen für Brent und WTI ab. Unter heftigen Schwankungen notierte Shanghai Crude sogar unter WTI, was angesichts der steigenden Importe amerikanischen Rohöls keinen Sinn ergibt. Erst heute Morgen gelang wieder der Anschluss an den Weltmarkt.

Die meisten Beobachter sehen das Experiment dennoch als geglückt an. Immerhin drei Prozent des globalen Ölbörsenhandels konnten die Chinesen schon in der ersten Woche auf sich ziehen. Erstmals wird es wohl einen von Tradern weltweit akzeptierten Rohölpreis geben, der sich am chinesischen Binnenmarkt orientiert und der in der chinesischen Landeswährung Renminbi (Yuan) notiert ist. Das kratzt am Image und an der Bedeutung des US-Dollars, über den bislang die meisten Ölgeschäfte abgewickelt wurden.

Heute morgen starten die Ölpreise wenig verändert zum Vortag. Die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) liegt bei 64,73 Dollar je Barrel Tendenz: gleichbleibend. Brent-Rohöl (Juni-Kontrakt) legt minimal zu auf 68,97 US-Dollar je Barrel Tendenz: steigend. Gasöl hält sich bei 615,50 Dollar je Tonne Tendenz: gleichbleibend. Der US-Dollar liegt etwas stärker bei 0,8122 Euro Tendenz: steigend. Damit kostet der Euro 1,2308 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages.

Nationaler Markt



Trotz der fast unveränderten Lage im Rohölmarkt klettern die Heizölpreise Richtung Jahreshoch, wie die Heizölpreis-Tendenz zeigt. Der stärkere Dollar und hohe Margen in Rotterdam sind dafür verantwortlich.

Der Binnenmarkt für Heizöl ist wie üblich in den Tagen vor Ostern nicht sehr aktiv. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen vergleicht, zeigt jedoch eine hohe Kaufbereitschaft der Interessenten für die nächsten Tage. Der Preisoptimismus ist etwas gestiegen. Vier von fünf Kaufinteressenten rechnen jetzt damit, dass die Heizölpreise fallen.

Die kurz- und mittelfristigen Preischarts für Heizöl zeigen einen Aufwärtstrend. Man muss schon mehrere Jahre zurückgehen, um einen Abwärtstrend zu konstruieren. Die charttechnisch wichtigste Frage ist, ob das Preishoch vom Januar überschritten werden kann. Das wäre dann ein bedenkliches Signal.

Was tun? Der plötzliche Schneefall in Teilen Deutschlands macht alle nervös, die vor einem fast leeren Tank sitzen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann seinen Bedarf zumindest mit einer Teilmenge (1.000 bis 1.500 Liter) decken. So bleibt die Chance erhalten, einen möglichen Preisrückgang zu nutzen, aber auch die Freiheit, auf einen weiteren Preissprung oder weiterhin kühle Tage nicht mehr reagieren zu müssen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

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