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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 62,65 € 62,49 €
10115 Berlin 63,25 € 63,13 €
33611 Bielefeld 62,65 € 63,65 €
80331 München 63,77 € 63,20 €
38855 Harz 63,77 € 63,77 €
23552 Lübeck 63,33 € 63,15 €
40210 Düsseldorf 63,80 € 61,83 €
34117 Kassel 63,90 € 64,68 €
48143 Münster 64,62 € 63,25 €
30159 Hannover 62,96 € 62,93 €
01067 Dresden 63,52 € 63,40 €
17489 Greifswald 66,58 € 65,40 €
20146 Hamburg 64,72 € 62,88 €
04103 Leipzig 62,17 € 63,19 €
06217 Saalekreis 62,76 € 62,76 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise nehmen falsche Richtung

Internationaler Markt


Seit gestern Morgen ist der Rohölpreis um vier Prozent gestiegen. Gasöl, das Vorprodukt für Heizöl, legte nicht ganz so stark zu. Aus dem physischen Markt ist nichts bekannt, was einen solchen Anstieg erklären könnte. So lautet die Zusammenfassung zur Lage mal wieder: Passiert ist eigentlich nichts. Finanzjongleure haben lediglich ihr Kopfkino eingeschaltet.

Das Genre, das dort lief, ist schwer einzuordnen. Es liegt zwischen Horror und Klamauk. Horror ist die Situation in Syrien ohnehin schon, ob mit oder ohne Giftgas. Das triggert beim unberechenbaren Präsidenten der USA gleichwohl einen Drohreflex. Beim letzten Vorfall dieser Art ließ er Tomahawk Fluggerät auf die syrische Armee feuern. Die Syrer dürften ihm im Prinzip herzlich egal sein. Umgetrieben wird er eher von seiner Bedeutungslosigkeit in der Kriegsregion. Das Spiel wird dort von den Klassenfeinden bestimmt.

Klamauk gibt es im Syrienkonflikt nicht. Den fand man indes im Handelsstreit zwischen den USA und China. Nach Salven wilder Zolldrohungen kam gestern unvermittelt eine Kommunikationswende. Das Weiße Haus ließ wissen, dass es bis auf Weiteres keine neuen Zölle auszurufen gedenkt.

Horror und Klamauk wird in Venezuela gegeben, wo man den gescheiterten Sozialismus sehr kreativ zu retten versucht. Leider geht die Ölindustrie dabei baden. Das ist nicht nur eine Tragödie für das Land, sondern auch ein Problem für die Welt, soweit diese am Öl hängt.

Horror täuschen Finanzjongleure auch bei den Ambitionen des unberechenbaren US-Präsidenten zur Wiederbelebung der Sanktionen gegen den Iran vor. Das dürfte übertrieben sein. Gleichwohl erfüllt es, wie alles andere auch, den momentanen Zweck der Ölpreisgestaltung zu ihren Gunsten.

Die Finanzszene hatte gestern also Freude. Verbraucher haben unter diesen Umständen wenig zu lachen. Heute Morgen sieht man die Folgen schlechten Kopfkinos an den Ölbörsen immer noch wüten. Die Notierungen steigen rasant.

Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 64,35 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 69,64 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 620,25 Dollar Tendenz: steigend. Der US-Dollar kostet 0,8116 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,2317 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise sinken nicht, sie steigen und das mit Vehemenz, wie die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt. Es ist nicht der physische Markt, der im Preis abgebildet wird. Es sind wilde Phantasien von Finanzjongleuren, die sich hier Bahn brechen.

Das Heizölgeschäft im Binnenmarkt ist mit der sommerlichen Wetterwandlung ruhig geworden. Käufer gibt es selbstverständlich immer noch und es gibt Beobachter mit der Überzeugung für tiefere Preise. Diese werden gerade auf dem falschen Fuß erwischt. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf hohem Niveau für die Kaufintensität, das andere derzeit noch auf einem prächtigen Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Preistrends sind für Verbraucher durchwachsen. In der sehr kurzfristigen Darstellung geht es aufwärts. Gemäß den 6- und 12-Monats-Ansichten laufen die Preise seitwärts. In den längerfristigen Charts sind wieder Aufwärtskanäle zu sehen. Einzig die Zehn-Jahres-Ansicht ist im Dauer-Abwärtsmodus.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Sie keine spekulativ eingestellte Persönlichkeit sind, verschaffen Sie sich durch einen Heizölkauf Ruhe, gegebenenfalls auch nur mit einer Teilmenge! Als Preisspekulant brauchen Sie momentan starke Nerven. Aktuell läuft der Preis gegen Sie. Mit einem Geduldspolster von mehreren Wochen bis Monaten können Sie aber vermutlich noch einen Blumentopf gewinnen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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