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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 63,95 € 63,12 €
10115 Berlin 62,21 € 61,57 €
33611 Bielefeld 62,74 € 62,69 €
80331 München 67,27 € 67,96 €
38855 Harz 63,30 € 63,01 €
23552 Lübeck 61,98 € 62,28 €
40210 Düsseldorf 63,37 € 62,45 €
34117 Kassel 65,18 € 64,90 €
48143 Münster 63,15 € 62,70 €
30159 Hannover 62,40 € 62,26 €
01067 Dresden 64,25 € 63,42 €
17489 Greifswald 63,21 € 63,47 €
20146 Hamburg 61,74 € 61,57 €
04103 Leipzig 63,32 € 64,13 €
06217 Saalekreis 64,50 € 64,13 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise fallen nach Tweet

Internationaler Markt


Die Versorgung ist nicht so üppig wie bisher vermutet. Temporäre Engpässe sind möglich. Dennoch fällt der Ölpreis so heftig wie zuletzt vor vier Jahren. Eine Preisrallye scheint auf absehbare Zeit ausgeschlossen zu sein.

Die US-Notenbank (Fed) senkt die Zinsen in einer starken Wirtschaftsphase der USA. Begründet wird das als frühe Maßnahme gegen eine prognostizierte Abkühlung der globalen Konjunktur. Der Konflikt zwischen den USA und Iran um willkürlich erlassene Sanktionen sowie zwischen Großbritannien und Iran um zwei festgesetzte Öltanker birgt allerhand Kriegspotenzial. Libyen kann keine stabile Ölversorgung etablieren. Abermals muss Force Majeure (höhere Gewalt) für das größte Ölfeld des Landes erklärt werden. Damit entfällt die rechtliche Verpflichtung, geschlossene Lieferverträge erfüllen zu müssen. Die US-Ölförderung blieb im Mai hinter den Erwartungen zurück. Die US-Bestände gaben in dieser Woche erneut deutlich nach.

Das sind die unerwarteten Ereignisse der letzten Tage. Zusammen mit den erwarteten Einflüssen wie den Produktionskürzungen von OPEC und Alliierten sowie dem Niedergang der Ölindustrie in Venezuela ergibt sich ein streng bullisches Bild. An den Ölbörsen gab es zuletzt aber allenfalls Andeutungen einer solchen Stimmung.

Gestern reichte ein Tweet des unberechenbaren Präsidenten, um den Markt in einen bärischen Abgrund blicken zu lassen. Es wird weitere Strafzölle gegen China geben, war in der Verlautbarung zu lesen. Das passt Finanzjongleuren in einer ohnehin unsicheren Lage gar nicht. Sie warfen alle bullischen Phantasien über Bord und trennten sich von Ölpapieren auf steigende Kurse. Die virulenten Befürchtungen um eingeschränktes Wirtschaftswachstum mit schrumpfendem Ölabsatz befeuerten die Situation.

Der Tanz um das goldene Kalb mit dem Namen Wirtschaftswachstum scheint selbst in Zeiten wachsender wohlständiger Zukunftsangst um die Zerstörung des Klimas unseres Habitats eine unausrottbare Zeremonie zu sein. Dabei ist hinlänglich bekannt, dass ressourcenverbrauchendes Wachstum die angsteinflößende Veränderung bewirkt. Nicht die Steigerung der Ölnachfrage, sondern ihr Rückgang sollte goutiert werden.

Die Verluste einer fehlgeleiteten Finanzszene verdienen so lange gleichgültige Missachtung, wie diese nicht abermals mit politischer Hilfe sozialisiert werden. Dass diese Verluste dem gewöhnlichen Verbraucher günstigere Ölpreise bescheren, ist ein durchaus erfreulicher Effekt, wenn er nicht zu Mehrkonsum führt.

Die weiteren Aussichten für stabil freundliche Ölpreise sind recht gut. An den Ölbörsen wurde der starke nächtliche Preisverfall heute Morgen mit einer kleinen Gegenbewegung relativiert. Nun scheint man sich dem immer noch günstigen Niveau des Tages anzunähern.

Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 54,83 Dollar Tendenz: fallend und das Barrel Brent zu 61,71 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 573,25 Dollar Tendenz: fallend. Der US-Dollar kostet 0,9014 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1092 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise legen einen imposanten Rückgang hin, wie die aktuelle Heizölpreis-Tendenz zeigt. Der kommt im richtigen Moment, denn er sorgt dafür, dass alle abwärts gerichteten Trendkanäle bestätigt werden. Im kurzen Zeitbereich drohte zuvor eine ungünstige Verschiebung des Kanals.

Das Heizölgeschäft hierzulande kehrte zur Sommerruhe zurück. Die Bestellungen der Kunden sind derzeit überschaubar. Die Hoffnungen auf günstigere Preise sind es auch. Das dürfte sich nun ändern. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf mittlerem Niveau für die Kaufintensität bei insgesamt geringem Anfragestrom, das andere auf einem soliden Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Heizölpreistrends können Verbrauchern nach wie vor Mut machen, auf tiefere Preise zu spekulieren. In den kurzfristigen Zeitbereichen liegen Abwärtskanäle vor. Die zwei längerfristigen Ansichten zeigen weiterhin Aufwärtstrends. Die Zehnjahresgrafik bleibt bei ihrem Standard, dem Abwärtstrend.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Kaufen Sie, wenn Sie Heizöl benötigen.

Um die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab plus hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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