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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 64,45 € 65,26 €
10115 Berlin 64,05 € 64,55 €
33611 Bielefeld 63,83 € 64,74 €
80331 München 66,44 € 67,51 €
38855 Harz 65,34 € 65,95 €
23552 Lübeck 64,37 € 64,74 €
40210 Düsseldorf 64,01 € 64,12 €
34117 Kassel 63,37 € 66,20 €
48143 Münster 64,58 € 65,47 €
30159 Hannover 63,93 € 64,83 €
01067 Dresden 65,56 € 64,31 €
17489 Greifswald 65,63 € 65,84 €
20146 Hamburg 63,83 € 64,27 €
04103 Leipzig 66,64 € 66,97 €
06217 Saalekreis 67,48 € 67,98 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Ölpreise stabil

Internationaler Markt



Die Ölpreise gaben am gestrigen Mittwoch zunächst deutlich nach. Inoffizielle saudische Quellen meldeten, dass das Königreich bereits 11,3 Mio. Barrel pro Tag fördern kann. Die volle Kapazität von 12,0 Mio. Barrel soll bis November zur Verfügung stehen. Der Markt will sich beruhigt zurücklehnen, doch es fehlt die wichtigste Zahl, nämlich wieviel Öl tatsächlich dem Markt zur Verfügung steht.

Die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe zielten nicht ohne Grund auf die Ölaufbereitungsanlagen in Abqaiq. Dort müssen gefährliche Gase und andere Elemente erst aus dem Rohöl entfernt werden, bevor es in die Tanker verladen werden kann. Diese Anlagen können anscheinend noch immer nicht auf vollen Touren arbeiten. Trotzdem hakten die Trader die saudischen Probleme erst einmal innerlich ab und verkauften ihre Positionen.

Der US-Lagerbericht am Nachmittag lieferte wenig Anlass, diesen Kurs zu ändern. Die Rohölbestände stiegen in der Berichtswoche um 2,4 Mio. Barrel trotz fallender Importe. Der Markt ist also gut versorgt. Beim Benzin änderte sich wenig. Allerdings sanken die Heizöl-/Diesel-Vorräte um 3 Mio. Barrel, was die Ölpreise ein wenig stabilisierte. Die Ölförderung im Land legte leicht zu, was allerdings vor allem auf das Konto von Alaska ging. Die Schieferölbranche tritt seit Jahresbeginn auf der Stelle.

Insgesamt hatte der Lagerbericht nur geringe Auswirkungen auf die Ölpreise. Dazu trug einmal mehr die statistische Größe der "Adjustments" ("Anpassungen") bei. Enorme 7 Mio. Barrel landeten in dieser Kategorie, die Angebot und Nachfrage buchhalterisch zusammenbringen muss, weil die Zahlen für Ölangebot und Ölverbrauch nicht zusammenpassen.

Hier die Bestandsveränderungen in der Übersicht:
Rohöl: +1,4 Mio. Barrel (API) bzw. +2,4 Mio. Barrel (DOE)
Heizöl und Diesel: -2,2 Mio. Barrel (API) bzw. -3,0 Mio. Barrel (DOE)
Benzin: +1,9 Mio. Barrel (API) bzw. +0,5 Mio. Barrel (DOE)
Geschätzte Ölproduktion: Anstieg von 12,4 auf 12,5 Mio. Barrel pro Tag (+13% ggü. Vorjahr)

Am späteren Nachmittag zeigte sich Präsident Trump unerwartet optimistisch über den Fortgang der Handelsgespräche mit China. Obwohl alle wussten, dass das nicht viel bedeutet und vielleicht nur eine Ablenkung von der Diskussion über seine Amtsenthebung sein sollte, nahmen es die Ölhändler dankbar an. Die Ölpreise stabilisierten sich etwas und gingen nur mit einem moderaten Minus aus dem Handel.

Heute Morgen zeigen sich die internationalen Ölpreise stabil. Die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) steht bei 56,47 US-Dollar je Barrel Tendenz: fallend. Die Nordseesorte Brent kostet 62,43 US-Dollar je Barrel Tendenz: fallend. Gasöl notiert bei 598,00 Dollar je Tonne Tendenz: steigend. Der US-Dollar ist 0,9126 Euro wert Tendenz: steigend. Damit steht der Euro bei 1,0954 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages.

Nationaler Markt



Heizöl wird heute minimal teurer, wie die Heizölpreis-Tendenz zeigt. Die Preise liegen allerdings noch immer zwischen 67 und 68 Euro je 100 Liter für eine Standardlieferung (3000 Liter). Die stabilen Preise für Gasöl, dem Vorprodukt von Heizöl, sowie der starke Dollar stoppen erst einmal den Preisrückgang im Heizölmarkt.

Viele Kunden halten sich noch immer zurück. Die Kaufaktivitäten sind auf einem mittleren Niveau. Auch das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Zahl der Käufe und Preisanfragen vergleicht, sagt für die nächsten Tage eine mittlere Kaufneigung voraus.

Einige Verbraucher setzen offenbar auf noch niedrigere Einstiegspreise. Die tägliche Umfrage bestätigt das. Sieben von acht Stimmen erwarten fallende Heizölpreise. Das ist ein ungewöhnlich stark ausgeprägter Optimismus. Die Preischarts passen allerdings nicht dazu: Sie zeigen kurz-, mittel- und langfristig seit Jahresbeginn 2016 unisono nach oben.

Was tun? Die Nachrichtenlage spricht im Moment für weiter fallende Heizölpreise, aber die Risiken sind undurchsichtig und können jederzeit eine Preiswende nach oben auslösen. Wer ohnehin bald kaufen muss, sollte also nicht abwarten, zumal die aktuellen Heizölpreise über 10 Prozent unter dem Vorjahr liegen.

Wer spekulieren will und Zeit hat, kann auf das jetzt wieder wachsende Überangebot im Ölmarkt setzen. Es sollte auch die Heizölpreise in den kommenden Monaten unter Druck setzen. Aber Vorsicht ist geboten, denn der Ölpreis ignoriert immer wieder einmal die tatsächliche Versorgungslage.

Wenn Sie die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen wollen, sollten Sie aber in jedem Fall genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab plus hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Doch nichts ist billiger als eingespartes Heizöl: Entwickeln Sie verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen, um Ihre Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

Die letzten 20 Nachrichten

  1. 16. Oktober 2019 Heizölpreise: Guter Kaufmoment angezeigt
  2. 15. Oktober 2019 Heizölpreise: Trendwechsel im kurzfristigen Bereich
  3. 14. Oktober 2019 Nicht die besten aber sehr gute Heizölpreise
  4. 11. Oktober 2019 Heizölpreise: Ölpreise ziehen nach Explosion auf iranischem Öltanker an
  5. 10. Oktober 2019 Ölpreise treten auf der Stelle
  6. 9. Oktober 2019 Ölpreise und Basketball
  7. 8. Oktober 2019 Heizölpreise deutlich unter Vorjahr
  8. 7. Oktober 2019 Heizölpreise: Ölpreise abwartend
  9. 4. Oktober 2019 Ölpreise fallen weiter
  10. 2. Oktober 2019 Heizölpreise vergleichsweise gut
  11. 1. Oktober 2019 Heizölpreise gut, aber Lieferzeiten lang
  12. 30. September 2019 Heizölpreise tendieren seitwärts
  13. 27. September 2019 Heizölpreise: teilweise extreme Lieferzeiten
  14. 26. September 2019 Ölpreise stabil
  15. 25. September 2019 Ölpreise geben deutlich nach
  16. 24. September 2019 Heizölpreise: Besser als vor einem Jahr
  17. 23. September 2019 Heizölpreise halten ihr Niveau
  18. 20. September 2019 Ölmarkt bleibt nervös
  19. 19. September 2019 Ölpreise geben erneut nach
  20. 18. September 2019 Heizölpreise pendeln sich ein
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