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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,93 € 55,93 €
10115 Berlin 54,59 € 55,13 €
33611 Bielefeld 55,68 € 55,81 €
80331 München 53,26 € 53,84 €
38855 Harz 55,66 € 56,24 €
23552 Lübeck 53,55 € 53,55 €
40210 Düsseldorf 63,78 € 53,07 €
34117 Kassel 56,20 € 56,29 €
48143 Münster 54,98 € 54,98 €
30159 Hannover 54,70 € 54,63 €
01067 Dresden 54,50 € 54,67 €
17489 Greifswald 56,26 € 56,03 €
20146 Hamburg 53,67 € 53,69 €
04103 Leipzig 55,50 € 55,50 €
06217 Saalekreis 55,57 € 55,85 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizöl unverändert teuer

Internationaler Markt



Überraschend schnell haben sich die USA vom Schock der dramatischen Ereignisse in Washington erholt. Gestern startete die Aufarbeitung. Noch-Präsident Trump wird politisch immer stärker isoliert und rudert nun verbal zurück, um einer Amtsenthebung auf den letzten Metern zu entgehen.

Die Ölmärkte bleiben unterdessen entspannt. Gestern bewegten sich die internationalen Ölpreise nur wenig. Noch immer werden die 55 Dollar je Barrel als Zwischenziel angepeilt. Die stabilen Aktienmärkte geben dabei den Kurs vor.

Der nahe Regierungswechsel in den USA wird nach allgemeiner Erwartung den Dollar schwächen, da die Staatsausgaben steigen. Das wird die Ölpreise stützen, weil der Rohstoff dadurch für andere Währungsräume billiger wird.

Die Entscheidung Saudi-Arabiens, eine Million Barrel pro Tag zusätzlich vom Markt zu nehmen, hat noch immer den gewünschten psychologischen Effekt. Die ersten Banken setzen ihre Preisziele nach oben. Die aktuellen Ölangebote in der Nordsee wurden gestern im Rekordtempo versteigert.

Die Gegenbewegung bei den Ölproduzenten fällt trotz der höheren Ölpreise nur schwach aus. Noch halten sich die amerikanischen Schieferölproduzenten zurück. Investoren und Banken wollen kein neues Kapital risikieren und drehen der Branche, die bisher nur rote Zahlen produziert hat, den Geldhahn zu.

Wie schon im November und Dezember will der Markt die Coronakrise ignorieren. Die Trader konzentrieren sich auf eine breite Markterholung in der zweiten Jahreshälfte. Eine riskante Wette, denn im Moment steigen die Coronafälle an, auch in asiatischen Ländern wie Japan oder China. Allein gestern gab es weltweit über 800.000 Neuinfektionen.

Die PKW-Mobilität fällt in ganz Europa und nun auch in den chinesischen Metropolen, die von einem strikten Lockdown betroffen sind. Allein in der am stärksten betroffenen Hauptstadt der Provinz Hebei, Shijiazhuang, leben so viele Menschen wie in ganz Belgien.

Aber es gibt auch andere Extreme: In Dubai ist der Verkehr drei Mal so stark wie normal, da erstmals seit Monaten wieder Touristenmassen in den Wüstenstaat strömen können. Das gibt einen Vorgeschmack darauf, wie sich auch in Europa und in den USA die Mobilität entwickeln könnte, wenn die Infektionsgefahr vorüber ist.

Aber noch ist es nicht so weit. Der Markt wartet heute erst einmal auf den Arbeitsmarktbericht aus den USA am frühen Nachmittag. Im Moment unternimmt Brent-Rohöl einen neuen Anlauf auf die 55-Dollar-Marke und liegt auf dem höchsten Stand seit knapp 11 Monaten.

Die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) steht aktuell bei 51,15 US-Dollar je Barrel Tendenz: gleichbleibend. Die Nordseesorte Brent kostet 54,74 US-Dollar je Barrel Tendenz: gleichbleibend. Rotterdamer Gasöl notiert bei 438,50 Dollar je Tonne Tendenz: steigend. Der US-Dollar ist 0,8170 Euro wert Tendenz: steigend. Damit steht der Euro bei 1,2235 Dollar Tendenz: fallend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum gestrigen Handelsauftakt.

Nationaler Markt



Der Preis für Heizöl bewegt sich auch heute nur wenig, wie die Heizölpreis-Tendenz deutlich macht. Er steht ähnlich wie gestern knapp über 54 Euro je 100 Liter für eine Standardlieferung (3000 Liter).

Die Heizölkunden halten sich trotz der winterlichen Temperaturen zurück. Das Preisniveau schreckt viele ab, zumal viele Bestellungen ins letzte Jahr vorgezogen wurden. Auch die derzeit nur schwachen Preisbewegungen lassen keine Hektik aufkommen.

Das Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Kaufbereitschaft nach Preisanfragen misst, steht dazu passend auf einer niedrigen Stufe.

Knapp zwei Drittel der Voten setzen in der aktuellen Lesereinschätzung auf demnächst fallende Heizölpreise. Das ist zwar kein ungewöhnlich hoher Prozentsatz, aber er zeigt an, dass viele Verbraucher auf bessere Einstiegsmöglichkeiten warten wollen. Die Charts wechseln allmählich die Aussage. Aus dem steilen Aufwärtstrend wird schrittweise ein Seitwärtstrend.

Was tun? Noch immer wirken die Heizölpreise höher als nötig, trotz der neuen CO2-Abgabe und der höheren Mehrwertsteuer. Wer nicht unter Kaufdruck steht, kann die weitere Entwicklung erst einmal abwarten. Bei passender Wetterlage, sprich Verbrauch, könnten sich die Händlermargen in den nächsten Wochen normalisieren.

Wenn Sie die Heizölpreisentwicklung optimal ausnutzen wollen, sollten Sie aber in jedem Fall genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Der esyoil e-Peilstab plus hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Doch nichts ist billiger als eingespartes Heizöl: Entwickeln Sie verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen, um Ihre Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

Klarstellung: Es gibt immer wieder Missverständnisse über die Zukunft der Ölheizung. Daher der Hinweis, dass das Heizen mit Öl durch den Gesetzgeber nicht verboten wurde, auch nicht ab 2026. Ab diesem Stichjahr müssen neue Ölheizungen jedoch mit einem regenerativen Anteil ausgestattet sein, beispielsweise mit Solarkollektoren für die Erwärmung von Brauchwasser. Weitere Informationen

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