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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 55,93 € 55,93 €
10115 Berlin 54,59 € 55,13 €
33611 Bielefeld 55,68 € 55,81 €
80331 München 53,26 € 53,84 €
38855 Harz 55,66 € 56,24 €
23552 Lübeck 53,55 € 53,55 €
40210 Düsseldorf 63,78 € 53,07 €
34117 Kassel 56,20 € 56,29 €
48143 Münster 54,98 € 54,98 €
30159 Hannover 54,70 € 54,63 €
01067 Dresden 54,50 € 54,67 €
17489 Greifswald 56,26 € 56,03 €
20146 Hamburg 53,67 € 53,69 €
04103 Leipzig 55,50 € 55,50 €
06217 Saalekreis 55,57 € 55,85 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise spiegeln Aufwärtsstimmung der Ölbörsen

Internationaler Markt



Die Ölpreise stehen so hoch wie seit Februar 2020 nicht mehr. Brent kostet fast 57 Dollar je Barrel und WTI steuert auf 54 Dollar zu. Seit Jahresbeginn sind die Notierungen an den Ölbörsen unerwartet stark gestiegen, und das im traditionell nachfrageschwächsten Monat.

Die Hoffnung auf bessere Zeiten dominiert das Marktgeschehen an ICE und NYMEX, während der überwiegende Teil der Welt noch tief in der Corona-Pandemie steckt. Die Trader wetten weiterhin auf steigende Preise. Daran konnte bislang auch der aktuelle EIA-Monatsreport nicht rütteln, der gestern Abend eher bärisch ausfiel. Die Statistikbehörde im US-Energieministerium schätzt die Überversorgung des Marktes mit Öl höher ein als noch im letzten Report. Zudem geht sie davon aus, dass die höchsten Preise bereits im ersten Quartal erreicht werden. Im Jahresdurchschnitt sieht die Behörde das US-amerikanische WTI bei unter 50 Dollar.

Das American Petroleum Institute (API) hat in der vergangenen Nacht gemischte Daten vorgelegt. Die Rohölbestände sollen in den USA auf Wochensicht deutlich gesunken sein. Offensichtlich fokussiert man sich an der Börse zunächst auf diesen preisstützenden Faktor. Die Produktreserven legten hingegen zu. Die Händler warten nun gespannt auf die offiziellen Zahlen des Department of Energy (DOE), die heute um 16.30 Uhr folgen.

Zudem stehen die monatlichen Markteinschätzungen der OPEC (am Donnerstag) und der IEA (am kommenden Dienstag) an. Ein besonders Interesse liegt auf den Aussagen des OPEC-Reports zur Quotentreue. Laut Informationsdienstleister Petro-Logistics soll die OPEC+ ihre Produktionsdrosselung im Dezember weit schlechter eingehalten haben als im vorangegangenen Monat. Sollte sich dies bestätigen, könnte das die Ölpreise unter Druck setzen.

Die Ölfutures konnten ihre Höchststände von Dienstag heute früh bereits weiter ausbauen und bewegen sich zur Stunde auf hohem Niveau. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 53,53 Dollar Tendenz: steigend. Die Nordseesorte Brent steht bei 56,98 US-Dollar Tendenz: steigend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 463,25 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8185 Euro Tendenz: fallend zu haben. Damit kostet der Euro 1,2197 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise folgen dem Sog des Aufwärtstrends an den Ölbörsen. In der 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz durchbricht der Preis die obere Begrenzung des seitwärtsgerichteten Trendkanals. Der feste Euro sorgt jedoch dafür, dass der Anstieg in Deutschland moderat bleibt.

Auf dem Heizölmarkt im Binnenland geht es weiterhin gemächlich zu. 100 Liter Heizöl kosten im Bundesdurchschnitt rund 55 Euro bei einer Standardlieferung von 3000 Litern. Die meisten Tanks sind in der Niedrigpreisphase des vergangenen Jahres gefüllt worden, sodass die wenigsten Heizölkunden jetzt Druck haben, bei steigenden Preisen zugreifen zu müssen. Das Schwarm-O-Meter für Heizöl zeigt dementsprechend eine niedrige Kaufbereitschaft an. Es misst die tatsächlich aufgegebenen Bestellungen nach einer Preisanfrage. In der Lesereinschätzung ist die Hoffnung auf künftig sinkende Preise um 10 Prozentpunkte auf 59 Prozent abgesackt.

Auch die Heizölpreistrends sind derzeit keine Mutmacher für das Spekulieren auf niedrigere Preise. Für die nähere Zukunft weisen sie seitwärts und drohen sich bei anhaltendem Preisanstieg demnächst aufwärtszurichten. Der Trendkanal der 12-Monatsansicht verliert zunehmend an Neigung und so werden allein für die länger- und langfristigen Zeiträume klare Abwärtsaussichten angezeigt.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wer genug Heizöl im Tank hat, der sollte abwarten. Günstigere Kaufmomente – infolge von Unsicherheiten und Hiobsbotschaften – können sich immer wieder recht plötzlich auftun. Es lohnt sich, die Preisentwicklung im Blick zu behalten.

Klarstellung: Seit einiger Zeit nehmen wir Missverständnisse der öffentlichen Meinung über die Zukunft der Ölheizung wahr. Deshalb möchten wir darauf hinweisen, dass das Heizen mit Öl durch den Gesetzgeber nicht verboten ist, weder jetzt noch in Zukunft und auch nicht ab 2026. Ab dem Jahr müssen neue Ölheizungen lediglich mit einem regenerativen Anteil ausgestattet sein, beispielsweise mit Solarkollektoren für die Erwärmung von Brauchwasser. Weitere Informationen

Um gute Kaufzeitpunkte optimal nutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab plus hilft Ihnen dabei. Mit ihm messen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks jederzeit einfach per Knopfdruck.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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