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Preistabelle

Preisentwicklung gestern und heute

Postleitzahl Ort Preis gestern Preis heute
Alle Preise sind 100-Liter Bruttopreise für Heizöl Standard schwefelarm bei einer Abnahme von 3000 Liter.
33415 Gütersloh 58,66 € 57,23 €
10115 Berlin 54,66 € 54,01 €
33611 Bielefeld 57,43 € 57,17 €
80331 München 58,32 € 57,70 €
38855 Harz 57,00 € 55,62 €
23552 Lübeck 56,08 € 55,47 €
40210 Düsseldorf 60,90 € 54,54 €
34117 Kassel 59,71 € 58,83 €
48143 Münster 56,04 € 54,61 €
30159 Hannover 57,37 € 56,13 €
01067 Dresden 55,39 € 55,03 €
17489 Greifswald 56,58 € 56,39 €
20146 Hamburg 56,08 € 55,38 €
04103 Leipzig 56,89 € 56,80 €
06217 Saalekreis 57,58 € 56,58 €

Hier finden Sie die Heizöl-Charts.
Ölpreis - aktuelle News

Nachrichten

Heizölpreise wieder sehr attraktiv

Internationaler Markt


Nach einer Erholung in der letzten Woche geht es wieder abwärts mit den Ölpreisen. Ursächlich für die Stimmungslage unter Finanzjongleuren ist die Ausbreitung des Corona-Virus außerhalb Chinas. Besonders heftig reagieren sie auf Nachrichten aus Italien. Damit rücken die Einschläge gefühlt näher an die wichtigen Finanzzentren heran und verbreiten Angst.

Man ist sich einig, dass der Verlauf der Epidemie tiefe Spuren im Ölkonsum hinterlassen wird. Der Flugverkehr leidet besonders und sogar die Alltagsmobilität wird gebremst. Der Nachfrageschwund wird derzeit auf zwei bis vier Millionen Barrel pro Tag geschätzt. Für das gesamte erste Quartal liegt die Ausfallprognose bei 1,4 Millionen Barrel täglich. Das, so unken einige Analysten, sei noch nicht das Ende der Fahnenstange. Es ist aber bereits ein Rückgang im Vergleich zum ersten Quartal 2019.

Schon vor dem Auftreten von Corona drohte dem Ölmarkt eine Überversorgung in der ersten Jahreshälfte 2020. Die würde nun ungleich schwerer ausfallen, wenn es nicht den Ausfall Libyens als Öllieferant gäbe. Er entzieht dem Markt eine Million Barrel täglich. Das durch Bürgerkrieg gelähmte Land droht vollends unterzugehen, denn Öleinnahmen sind die einzig relevante Quelle für Lebensgrundlagen und Wohlstand.

Der Chef des nationalen Ölkonzern NOC appelliert an die USA, in Libyen als Ordnungsmacht aufzutreten. Der Ruf wird kein Gehör finden. Die USA sind dermaßen ölreich geworden, dass sie ihre interessengebundene globale Ordnungspolitik der letzten Jahrzehnte beenden konnten. An ihre Stelle sind im Fall Libyens Russland und Türkei mit ihren jeweiligen regionalen Verbündeten getreten.

Der Ausfall Libyens reicht nicht, um den Ölmarkt mit Corona im Gleichgewicht zu halten. Ein weiterer Preisverfall liegt in der Luft. Deshalb schaut die Finanzszene auf zusätzliche Kürzungsmaßnahmen der OPEC-Allianz. Die hat Russland bisher so erfolgreich blockiert, dass dem Bündnis bereits ein Auseinanderbrechen angedichtet wird. Zum Showdown könnte es in der kommenden Woche anlässlich eines regulären Treffens der alliierten Ölminister kommen. Bisher wird das Haifischbecken mit Dementis zusammengehalten.

Nach einem heftigen Preisverfall gestern als besondere Reaktion auf die Corona-Heimsuchung Italiens erholen sich die Notierungen seit Mitternacht wieder. Abwärts ist gleichwohl das passende Bild zur allgemeinen Lage.

Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 51,83 Dollar Tendenz: steigend und das Barrel Brent zu 56,78 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 495,25 Dollar Tendenz: gleichbleibend. Der US-Dollar kostet 0,9208 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,0858 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt


Die Preisentwicklung von Heizöl bleibt in allen Zeitbereichen der aktuellen Heizölpreis-Tendenz den Abwärtstrends treu. Diese Feststellung hat wesentlich mit der globalen Verbreitung des Corona-Virus zu tun. Ein Ende ist nicht absehbar. Dass es alsbald zu neuen Preistiefs kommen wird, ist gleichwohl eine höchst spekulative Einschätzung.

Der Binnenmarkt für Heizöl wurde durch den zwischenzeitlichen Preisanstieg spürbar beruhigt. Kunden bestellten zuletzt recht zurückhaltend. Ihre Hoffnung auf günstigere Preise war ebenfalls gedämpft. Das hat sich mittlerweile geändert. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das die Käufe der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Befindlichkeit der Kunden entsprechend an. Das eine steht auf hohem Niveau für die Kaufintensität, das andere auf einem vergleichsweise moderaten Mehrheitswert für die Erwartung an tiefere Heizölpreise.

Die Heizölpreistrends sind Mutmacher für die Spekulation auf fallende Preise. In allen Zeitbereichen werden Abwärtsaussichten dargestellt.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Kaufen Sie, wenn Sie Heizöl benötigen. Die Preise sind sehr gut.

Seit einiger Zeit nehmen wir Missverständnisse der öffentlichen Meinung über die Zukunft der Ölheizung wahr. Deshalb möchten wir darauf hinweisen, dass das Heizen mit Öl durch den Gesetzgeber nicht verboten ist, weder jetzt noch in Zukunft und auch nicht ab 2026. Ab dem Jahr müssen neue Ölheizungen lediglich mit einem regenerativen Anteil ausgestattet sein, beispielsweise mit Solarkollektoren für die Erwärmung von Brauchwasser.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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